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	<description>It is - after all - The Game.</description>
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		<title>Die Luft ist raus. 1.FC Köln &#8211; Sechzig München (1:1)</title>
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		<pubDate>Sun, 28 Apr 2013 17:21:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johannes Thies</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Maximalausbeute (12 Punkte aus 4 Spielen) hatte FC-Dompteur Holger Stanislawski nach dem bitteren 1:1 in Duisburg unter der Woche vorgegeben, und dazu tief in die Kiste mit den Kriegswörtern gegriffen. &#8220;Brutal bomben&#8221; wollte er ...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><span style="text-decoration: underline;"><img class="alignleft size-medium wp-image-1818" alt="Foto-3" src="http://www.megaleague.net/wp-content/uploads/2013/04/Foto-3-300x225.jpg" width="300" height="225" /></span>Die Maximalausbeute (12 Punkte aus 4 Spielen) hatte FC-Dompteur Holger Stanislawski nach dem bitteren 1:1 in Duisburg unter der Woche vorgegeben, und dazu tief in die Kiste mit den Kriegswörtern gegriffen. &#8220;Brutal bomben&#8221; wollte er gegen die Münchner Löwen, nachdem man vergangenen Montag wiederum so einiges an Chancen hatte liegen lassen und entsprechend spät bestraft wurde.</p>
<p style="text-align: justify;">Nun, die Bombenrhetorik kann er wieder in der Mottenkiste verschwinden lassen, zusammen mit seinem Playoff-Bart und dem ganzen anderen Quatsch. Schön herangekämpft hatte sich seine spielerisch limitierte Truppe bis vor 4 Wochen und war mit dem 2:1 gegen Regensburg sogar am FCK vorbeigezogen. Um dann im Monat April so ziemlich alles wieder zu vergeigen.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Schlimmste was uns passieren könnte, wäre wohl eine Niederlage der Lauterer in Cottbus morgen Abend, denn dann würde man ja doch wieder mit dem Hoffen und Rechnen beginnen. Dabei ist eigentlich glasklar, dass diese Mannschaft keine Aufstiegsmannschaft ist, und das auch schon länger.<br />
Mitunter haben &#8220;Stanis Jungs&#8221; sogar recht mitreißend gespielt oder vielmehr gekämpft und konnten den Funken auch hier und da auf die wie immer gut gefüllten Ränge überspringen lassen. Dazwischen gab es dann aber einfach zu viele biedere Phasen und höchstens durchschnittliche Darbietungen, so dass ein Platz unter den ersten Drei am Ende dieser Saison 2012/13 wohl einfach auch nicht gerechtfertigt wäre.</p>
<p style="text-align: justify;">Ironie des Schicksals, dass man sich ausgerechnet gegen den MSV Duisburg und 1860 München aus dem Rennen verabschiedete, denn beide Spiele wurden &#8220;eigentlich&#8221; recht souverän kontrolliert und mit nur einem Deut mehr an Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor hätten 6 Punkte statt derer nur 2 auf der Habenseite erscheinen müssen.<br />
Auch heute hatte der weiß-rote FC das Spielgeschehen über weite Strecken fest im Griff, verpasste den frühzeitigen K.O. der Sechzger und musste sich am Ende wieder mit einem Remis begnügen. Bezeichnend war dann ganz zum Schluss der letzte Angriff des Spiels, als in der 92. Minute der wohl letzte mögliche Angriffsball auf der rechten Seite dumm versprang und Stanis Jungs einer nach dem anderen auf dem satten Grün in sich zusammensackten.</p>
<p style="text-align: justify;">Noch hat die fette Lady nicht gesungen, aber mir ist heute einfach nach einem Abgesang auf diese spielerisch einfach zu schwache Mannschaft. Ob nun in Lautern, Aaalen, Duisburg oder eben heute gegen den Münchner Chaos-Club aus Giesing. Viel zu oft fehlte der Fluss im Kölner Kreativspiel, viel zu unsicher die Zuspiele aus der &#8220;Schaltzentrale&#8221; um Lehmann, Strobl, Matuschyk oder Jajalo. Ich bleibe dabei, das war das eigentliche Manko des 1.FC Köln in dieser Spielzeit, gar nicht mal die so oft zitierte Chancenverwertung.</p>
<p style="text-align: justify;">Bleibt unterm Strich die Frage, wie das ohne Clemens, Ujah oder gar Brecko besser werden soll. Mehr Geld wird der FC in der neuen Saison mit Sicherheit nicht zur Verfügung haben. Holger Stanislawski ist der richtige Mann für &#8220;Clutch-Situations&#8221; wie die in diesem Frühjahr, das Rennen um Platz 3 scheint er aber vorerst verloren zu haben.<br />
Freuen wir uns also auf Reisen in den Karlsruher Wildpark, die Bielefelder Alm oder vielleicht sogar einen neuen Stadionpunkt beim SC Preussen in Münster.</p>
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		<title>Hail Mary. Meidericher SV &#8211; 1.FC Köln (1:1)</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Apr 2013 11:06:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johannes Thies</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eine meiner Devisen beim Schreiben ist, Überschriften für Kapitel nicht schon vorab festzulegen. Man weiß ja nicht, was in dem Kapitel so alles passieren wird, vielleicht passt ein anderer Titel später besser.
Gestern abend kam mir ...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.megaleague.net/wp-content/uploads/2013/04/Foto.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1808" alt="Foto" src="http://www.megaleague.net/wp-content/uploads/2013/04/Foto-300x225.jpg" width="300" height="225" /></a>Eine meiner Devisen beim Schreiben ist, Überschriften für Kapitel nicht schon vorab festzulegen. Man weiß ja nicht, was in dem Kapitel so alles passieren wird, vielleicht passt ein anderer Titel später besser.<br />
Gestern abend kam mir kurz vor Schluss diese Überschrift in den Sinn:<br />
&#8220;Und hinten drin steht Timo Horn.&#8221;</p>
<p style="text-align: justify;">Das wäre die passende Einleitung für einen insgesamt verdienten 1-0 Auswärtserfolg des 1.FC Köln an der Wedau gewesen.<br />
Nach einer unterm Strich ausgeglichenen ersten Hälfte führte der FC folgerichtig mit 1-0 und kontrollierte den schwachen Gegner in der zweiten Hälfte ziemlich konsequent.<br />
Die Zebras hatten im zweiten Spielabschnitt genau eine richtige Torchance durch einen tückischen Aufsetzer aus der zweiten Reihe, einmal mehr famos pariert durch den künftigen Nationaltorhüter Timo Horn.<br />
Darüber hinaus liess die wiederum stabile Hintermannschaft um Brecko, Maroh, McKenna und Hector so gut wie nichts zu, einzig der blendend aufgelegte Christian Clemens hätte seine tolle Leistung mit einem Tor krönen sollen. Aber gut, wenn am Ende ein 1:0 steht, hat man ja doch alles richtig gemacht.</p>
<p style="text-align: justify;">Nun ja, zwei der drei Punkte fielen in der 93. Minute wie ungeschickt aufgeladene Eisbällchen aus der Waffel auf den Bürgersteig und wenn man recht ehrlich mit sich ist, dann kann man das Thema Relegation und Aufstieg langsam abhaken.<br />
Natürlich, vier Spiele sind noch zu spielen, aber Lautern ist praktisch gesehen drei Punkte vorn und irgendwie fühlt es sich so an, dass dieser späte Ausgleich auch der Genickschuss im Kopf-an-Kopf-Rennen mit den Pfälzern war.</p>
<p style="text-align: justify;">Gesamtfußballerisch betrachtet ist so ein spätes Unglück auch völlig in Ordnung, gerade mal 9 Tage ist es her, dass der FC selbst spät in der Nachspielzeit noch mal zwei Extrapunkte markieren konnte. Für das gestrige DSF-Spiel war dieser Ausgleich jedoch alles andere als gerechtfertigt, denn eigentlich hätte es für dieses Spiel nur einen Ausgang geben dürfen.<br />
Der tragische Held dabei ist ausgerechnet Christian Clemens, der beste Spieler auf dem Platz, mit einem unglaublichen Laufpensum, fantastischer Ausstrahlung, Kampfgeist und Esprit, nur eben ohne Zielwasser.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich bin mir weiterhin nicht sicher, ob die Aktion von Brecko vor dem fatalen Freistoß wirklich als Foul zu pfeifen war, aber zu diesem Zeitpunkt hätte es natürlich lange 2-0 stehen müssen. Da die ganz in rot angetretenen Geißböcke diesen Todesstoß nicht setzten, muss man sich möglicherweise mit einem weiteren Trip nach Duisburg anfreunden, dann wahrscheinlich ohne Ujah und vielleicht auch ohne Clemens.</p>
<p style="text-align: justify;">Ziemlich bitter also, dieser Last-Minute-Treffer in der Schauinsland-Reisen-Arena, was ein beschissener Name auch für ein Stadion. Das ehemalige Wedau-Stadion ist für eine dieser neuen Standard-Arenen ansonsten eigentlich recht passabel, abgesehen von dem unmöglichen Stadionsprecher.<br />
Man darf sich nicht wundern, wenn es zu Ausschreitungen unter Fans kommt, wenn selbst die Offiziellen regelmäßig Öl ins Feuer gießen. Der Duisburger Stadionsprecher wurde gestern nicht müde, die Kölner als Düsseldorfer zu verhöhnen, eine absolute Unverschämtheit und Dummheit noch dazu.<br />
Auch ansonsten zeigte sich Duisburg in Sachen Zufahrt und Einlass-Situation als nicht gerade zweit- oder gar erstligareif, ein böses Wunder, wenn man an die Katasprophe der Love Parade vor nicht mal drei Jahren denkt.<br />
<a href="http://www.megaleague.net/wp-content/uploads/2013/04/Foto-2.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1810" alt="Foto-2" src="http://www.megaleague.net/wp-content/uploads/2013/04/Foto-2-300x225.jpg" width="300" height="225" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Der Kölner Support, das muss man ja fast nicht mehr erwähnen, war auch gestern Abend wieder absolut erstklassig. Ich schätze den mitgereisten Mob auf etwa 7.000, womit die Kulisse erneut klar von den Gästen beherrscht wurde. Natürlich wurden auch Pyros gezündet, sehr zur Freude vieler Smartphone-Kameraleute, man möchte ja auch was zeigen können vom Trip an die Ruhr.<br />
Nach dem phänomenalen Support in Kaiserslautern kam gestern schon wieder Gänsehaut auf, die &#8220;COME ON EFFZEH&#8221;-Wechselgesänge mit dem Unterrang waren so laut wie eigentlich noch nie.<br />
<a href="http://www.megaleague.net/wp-content/uploads/2013/04/Foto-1.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1809" alt="Foto-1" src="http://www.megaleague.net/wp-content/uploads/2013/04/Foto-1-300x225.jpg" width="300" height="225" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Leider ist das wohl auch in der nächsten Saison das einzige, an dem man sich festhalten kann, denn dieser böse Dolchstoß um 22:05 wird so schnell wohl nicht verheilen.<br />
(Ach ja: die Überschrift <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Hail_Mary_pass" target="_blank">Hail Mary</a> kommt aus dem American Football und bezeichnet einen Pass auf Gut Glück kurz vor dem Abpfiff, bei dem man hofft, dass vielleicht irgendeine richtige Hand das Leder schnappt. Also eine reine Verzweiflungstat mit einer 1:10-Chance auf Erfolg. Etwa anderes war das Duisburger Tor nämlich nicht.)</p>
<p style="text-align: justify;">
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		<title>Da geht noch was. 1.FC Köln &#8211; VfR Aalen (1-0)</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Apr 2013 20:17:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alex Krämer</dc:creator>
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Eine Woche nach der verdienten Niederlage auf dem Betzenberg stand also wieder der normale Ligaalltag auf dem Sonntagszettel.
Immernoch die Worte von Johannes in meinem Kopf wie sehr emotional doch der Support in Lautern war, trotz ...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.megaleague.net/wp-content/uploads/2012/08/IMG_6634.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-1533" alt="IMG_6634" src="http://www.megaleague.net/wp-content/uploads/2012/08/IMG_6634-150x150.jpg" width="150" height="150" /></a></p>
<p>Eine Woche nach der verdienten Niederlage auf dem Betzenberg stand also wieder der normale Ligaalltag auf dem Sonntagszettel.</p>
<p>Immernoch die Worte von Johannes in meinem Kopf wie sehr emotional doch der Support in Lautern war, trotz all den Widrigkeiten, dem schlechten Spiel, ist natürlich immer noch die Hoffnung vorhanden irgendwie die Relegation zu erreichen.</p>
<p>Heute, am ersten richtigen sonnigen Tag in der Hauptstadt, der Boche Tagesablauf. Erstmal n Kaffee, danach direkt in die Schwalbe. Vorlegen können wir gegen Aalen, da Lautern erst morgen bei den wieder erstarkten Erzgebirglern antreten muss.</p>
<p>Auf vier Positionen hat Stani unser Team umgestellt. Eichner musste für Hector weichen, fielen doch zwei Kisten über die Linke Seite. Ansonsten bekommt Jajalo die, für mich, verdiente Pause. Weg vom Tannenbaumsystem, zurück zum 4-4-2, soll doch mehr Torgefahr vor dem Kasten der Ostschwaben bringen.</p>
<p>Man merkte direkt von Anfang an, das der Effzeh die Schmach schnell vergessen machen wollte. Pressung an der Mittellinie, viel Zug nach Vorne, aber leider wie so oft keine wirkliche Torchance in der ersten 20 Minuten. Aalen an sich versteckte sich keinesfalls nur hintendrin, sondern kam hin wieder auch einigermaßen gefährlich vor die Kiste. Aber auch hier, richtig gefährlich wurde es für Timo Horn nicht wirklich.</p>
<p>Das erste Ausrufezeichen setzte dann unser Tünn Maierhofer mit einem doch sehenswertem Kopfball, doch hier reagierte der Keeper der Aalener prächtig. Der Torschrei hallte in der Schwalbe schon durch die Kneipe, doch leider zu früh gefreut.</p>
<p>Danach war es dann doch eher ein Mittelfeldgeplänkel. Außer Clemens ist leider niemand wirklich in der Lage durch eine 1 zu 1 Situation irgendwie Torgefahr zu erzwingen. So war es auch jener, der durch einen abgefälschten Schuss die Kugel knapp neben das Gehäuse schoss.</p>
<p>Das war dann auch schon leider von der ersten Halbzeit. Viel Leerlauf und die übliche Schwäche des sich fehlenden Zehners.</p>
<p>Auch die zweite Halbzeit war wirklich teilweise schwere Kost. War es doch 40 Minuten ein Spiel auf ein Tor mit nicht wirklich vielen klaren Chance. Jajalo kam relativ früh für den wohl verletzen Strobl. Auch zeigte sich wieder die vorhandene Schwäche spielerisch durch einen Zehner irgendwelche Impulse zu setzen. Meist waren es lange Bälle auf Maierhofer die zum Spiel führen sollte. Doch leider tat sich jener etwas schwer mit dem Ablegen und halten der Bälle. Viele landeten doch beim Gegner aus der Ostalb. Einzig eine Chance wurde doch durch diese Spielart kreiert. Maierhofer legte am Sechszehner schön ab für Roter, doch jener verfehlte nur knapp das Gehäuse.</p>
<p>So wurde der Unmut der Könner Fans in der Schwalbe lauter und lauter, taten wir uns doch sehr schwer gegen die wirklich gut stehenden Aalener. Zumal jene die letzten 10 Minuten doch durch einige Konter immer wieder relativ gefährlich vor die Kisten von Timo Horn kamen. Doch auch hier nie wirklich gefährlich bei deren Aktionen wurden.</p>
<p>Eigentlich hatte sich doch jeder hier im kleinen Rund mit einem 0:0 abgefunden, ja dann, ja dann kam Kasper. Und Kasper machte das, was uns Effzeh Fans zum durchdrehen brachte. Durch einen fulminanten Schuss aus der zweiten Reihe, netzte der gute Jung das Ding dermaßen hart in die Maschen, das wirklich alles zu spät war. Ich hab selten solch einen Jubelschrei, solch rote Köpfe, ein gemeinsames &#8220;Jaaaaaa&#8221; in einer Kneipe erlebt. Doch ja, es war mal wieder der Effzeh, der uns 93 Minuten lang graue Haare brachte, dann aber sich doch mal wieder überlegte Emotionen frei werden zu lassen. Glücksgefühle hoch zehn, nein; hoch Hundert !</p>
<p>Es war ein schlechtes Spiel, um ehrlich zu sein. Wir haben uns sehr schwer getan, aber wir haben es mal wieder geschafft irgendwie 3 Punkte zu holen. Eigentlich muß man so aufsteigen. Zumal gerade eben das Spiel der roten Teufel endete. 1:1 im Erzgebirge und ja, Punktgleich auf Platz 4. Da geht noch was.</p>
<p>Come on Effzeh !!!</p>
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		<title>When two tribes go to war. 1.FC Kaiserslautern vs. 1.FC Köln (3-0)</title>
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		<pubDate>Sat, 06 Apr 2013 11:15:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johannes Thies</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bevor wir mit dem nicht gerade abklingenden Lautern-Hass beginnen, müssen wir die Aggression erst noch einmal gegen Leverkusen, Wolfsburg, Hoffenheim und natürlich den DFB mit seinem verzerrten Wettbewerb richten. Denn was sich da gestern um ...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.megaleague.net/wp-content/uploads/2013/04/2013-04-04-20.33.30-1.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1786" alt="2013-04-04 20.33.30-1" src="http://www.megaleague.net/wp-content/uploads/2013/04/2013-04-04-20.33.30-1-300x225.jpg" width="300" height="225" /></a>Bevor wir mit dem nicht gerade abklingenden Lautern-Hass beginnen, müssen wir die Aggression erst noch einmal gegen Leverkusen, Wolfsburg, Hoffenheim und natürlich den DFB mit seinem verzerrten Wettbewerb richten. Denn was sich da gestern um 18:00 auf dem Betzenberg abgespielt hat, verdient ohne jede Frage die Bundesliga. Allemal mehr als die in den nächsten Wochen anstehenden Plasktik-Kicks LEV-WOB, WOB-TSG und LEV-TSG.<br />
Wenn der FC in Lautern antritt, ist nicht nur die viel zu oft fällige Niederlage garantiert, sondern jedes mal auch eine massive Völkerwanderung über die Autobahnen 61 und 63. Ich muss dann immer an <a href="http://www.youtube.com/v/RTOQUnvI3CA" target="_blank">Franky goes to Hollywood</a> denken, es gibt &#8220;die&#8221; und &#8220;uns&#8221; und auf beiden Seiten sind es viele. Unsere Farben waren gestern wiederum bald 8.000 Mann stark.</p>
<p style="text-align: justify;">Es gibt viel schlechtes zu sagen über den FCK, von allen &#8220;Traditionsvereinen&#8221; sind sie mir der verhassteste, es gibt ebenso regelmäßig auf den Deckel wie gegen die Ponys und trotzdem möchte ich in der Bundesliga gegen sie spielen.<br />
Überraschenderweise mögen viele das mit Kurt-Beck-Steuergeldern hochjejazzte Fritz-Walter-Stadion nicht. Ich mag es, weil es so schön über viele Jahre hinweg aufgebaut worden ist, und weil es auf jeder Seite nur einen Rang gibt. Dadurch steht man dann mit diesen 8.000 tribal warriors wirklich wie eine rote Wand hinter der Truppe auf dem Platz.<br />
<a href="http://www.megaleague.net/wp-content/uploads/2013/04/IMG_1763.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1791" alt="IMG_1763" src="http://www.megaleague.net/wp-content/uploads/2013/04/IMG_1763-225x300.jpg" width="225" height="300" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Der Reihe nach. Am Donnerstag Abend um 23:32 erreicht mich der Torpedo-Anruf direkt vom Tocotronic-Konzert. Ob ich Bock hätte, spontan nach Lautern zu fahren. Busfahrt, Ticket, alles inklu. Obwohl ziemlich viel Arbeit auf dem Schreibtisch liegt, hat man da nicht eine Sekunde zu überlegen. Lautern ist zwar immer für eine Klatsche gut, aber hinfahren geht auch immer.<br />
Es geht um irgendein Facebook-Gewinnspiel der Firma Sparhandy, um mehr &#8220;Likes&#8221; zu bekommen, oder so. Ist auch egal, wenn es um den FC geht und alles bezahlt wird, fragt man nicht lange nach, von wem denn die Kohle kommt. Es ist ein Geschenk des Himmels.</p>
<p style="text-align: justify;">Um 13:00 Uhr gehts an der Tiefgarage Südtribüne los, bzw. &#8220;Tribüne Ost-West&#8221;, wenn man den Worten von Jenny from the Block Glauben schenkt, der Marketing-Assistentin/ Reiseleiterin von Sparhandy.<br />
Interessant ist wiederum die Tatsache, dass unter den Gewinnspiel-Gewinnern doch wieder eine ganze Menge der üblichen Südkurven-Gesichter zu finden sind. Bemerkenswert, wie solche Gewinnspiele dann doch immer von den selben Leuten unterwandert werden.<br />
Im Bus selbst wird penibel auf die Getränke-Sicherheit der Mitreisenden geachtet. Jenny from the Block reicht einen Kasten Reissdorf nach dem anderen in den Schlund der hinteren Sitzreihen. Man muss es so deutlich sagen: besser geht eine Auswärtstour nun wirklich gar nicht mehr. Sparhandy forever!<br />
<a href="http://www.megaleague.net/wp-content/uploads/2013/04/IMG_1744.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1792" alt="IMG_1744" src="http://www.megaleague.net/wp-content/uploads/2013/04/IMG_1744-300x300.jpg" width="300" height="300" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Einmal in Lautern angekommen, offenbart sich die Stadt von ihrer ganzen zweifelhaften Pracht. Man weiß direkt wieder, warum man es hier Scheiße findet. Auf dem Parkplatz sind locker mal 35 Busse aufgeschlagen, aus denen sich ein alkoholisierter schwarzer Mob schält, um gemeinsam den <em>Bersch</em> zu erklimmen. Oben auf der Osttribüne macht sich dieser Stamm dann entsprechend lautstark bemerkbar und selbst wenn die Wahrnehmung aus dem Block regelmäßig verzerrt ist, beherrscht der Anhang des 1.FC Köln einen guten Teil der Atmosphäre in dem ausverkauften Stadion.</p>
<p style="text-align: justify;">Fußball wird natürlich auch noch gespielt, leider hauptsächlich durch den FCK. Schon die ersten 10 Minuten liefern zwei sehr brenzlige Situationen, erst nach und nach kann sich der FC ein wenig befreien. Bis zum Tor von Idrissou können sie sich sogar einigermaßen fangen, das Hauptmanko aus meiner Sicht bleibt allerdings die mangelhafte Ballsicherheit des Kölner Mittelfelds.<br />
Viel zu kurz nur gelingt es Matuschyk, Strobl und Co. den Ball in den eigenen Reihen zu halten. In der Folge rollt eine Pfälzer Angriffswelle nach der anderen auf die Abwehr um den früh verwarnten Maroh, der FC läuft immer hinterher und irgendwann klingelt es dann halt auch mal. Eine echte Torchance besitzt der FC in den ersten 45 Minuten nicht.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich meine nicht mal, dass sie so schlecht oder zu schüchtern aufgetreten sind. Diese fehlende Ballkontrolle und brüchige Organisation des Mittelfelds ist nun mal ein Defizit, dass wir schon länger beobachten. So spielt eben der FC des Holger Stanislwaski.<br />
Der Genickbruch erfolgt dann nur 5 Minuten nach Wiederanpfiff durch Jan Simunek. Danach war (allen) schnell klar, dass wir an dieses Spiel einfach verlieren würden. Mato Jajalo hatte noch mal eine gute Einzelaktion, die Sippel jedoch mit einer absoluten Glanzparade abzuwehren wusste. Ansonsten ist es aber eben auch jener Jajalo, der die Sorgen des 1.FC Köln verkörpert. Er ist sogar ein feiner Techniker, aber gerade in seiner Position bräuchte es einen Mann mit Übersicht und sauberen Pässen, der das Tempo verschleppen kann oder das Spiel an sich ziehen. Genau solch ein Mann fehlt dem 1.FC Köln, Lehmann ist es natürlich auch nicht.<br />
Später kam dann unter den berechtigten Pfiffen der Kölner Fans der zum FC Bayern gewechselte und von da nach Lautern ausgeliehene Mitchell Weiser. Ausgerechnet er machte dann zusammen mit FC-Schreck Mo Idrissou den Deckel drauf. Fußballgott McKenna liess er bei der Vorarbeit ganz steinalt aussehen, bevor er den Ball mit einem zauberhaften Chip genau auf den Kopf von Idrissou legte.</p>
<p style="text-align: justify;">Was nach diesem 0-3 aus Kölner Sicht geschah, liess die gesamte Reise zu einem besonderen Erlebnis werden und mich mit mehr Stolz denn je nach Köln zurückkehren. 26 Jahre fahre ich jetzt mit dem FC durch die Republik, aber die Unterstützung der Fans zum Schluss dieses Spiels gehört zu dem besten und stärksten, was ich je miterlebt habe. Kein Gramm Zweifel oder Wut in dem Support der Mannschaft und selbst wenn die Ultras mit ihren Dauergesängen manchmal nerven, sind es wieder diese Ultras, die in solchen Minuten die Sache am Leben erhalten.<br />
Was sich zwischen 0-3 und dem Schlusspfiff abspielte ware pure, maximale Haltung zum 1.FC Köln, ein ganz bedingungsloses Scheißegal, und wenn es noch mal 30 Jahre so weitergeht. Oder eben immer. &#8220;Janz ejal wohin&#8221; ist leicht gesagt, aber gestern habe ich es so genau verstanden wie selten zuvor.</p>
<p style="text-align: justify;">Stanis zerrupfte Elf kämpfte übrigens ebenfalls bis zum Schlusspfiff, trotz der Aussichtslosigkeit der Situation. Der Schulterschluss zwischen Mannschaft und Fans scheint geglückt. Fast schien es den Spielern peinlich zu sein, wie sehr sie dort nach Abpfiff von ihrer roten Wand gefeiert wurden. Nie im Leben wäre ein Außenstehender auf die Idee gekommen, dass da eine Mannschaft gerade ein hoch wichtiges Spiel mit 0-3 abgegeben hätte.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich bin weiterhin kritisch, was die spielerische Befähigung dieser Mannschaft angeht, bzw. die so oft gesuchte &#8220;Spielidee&#8221; von Stanislawski. Man sollte aber nie vergessen, dass der 1.FC Köln zu Saisonbeginn (und auch jetzt noch) mehr als pleite war und wir wohl einfach nehmen müssen, was wir da bekommen. Vielleicht wären wir mit Jos Luhukay einen Schritt weiter, vielleicht.<br />
Jetzt heißt unser Trainer aber Holger Stanislwaski und was er da für sich laufen hat, verdient allemal das Prädikat &#8220;Mannschaft&#8221;. Und das will in Köln schon etwas heißen.<br />
Scheiß auf Kaiserlautern und Eure zwei blöden Punkte Vorsprung. Noch ist diese Messe nicht gesungen, es sind noch sechs Spiele und wenn ihr noch mal stolpert, dann passt gut auf.</p>
<p style="text-align: justify;">KAI-SERS-LAU-TERN-HU-REN-SÖH-NE!!!!</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.megaleague.net/wp-content/uploads/2013/04/IMG_1745.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1793" alt="IMG_1745" src="http://www.megaleague.net/wp-content/uploads/2013/04/IMG_1745-225x300.jpg" width="225" height="300" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">
]]></content:encoded>
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		<title>Jane&#8217;s Rainsborough. 1.FC Köln vs. SSV Jahn (2:1)</title>
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		<pubDate>Sun, 31 Mar 2013 19:58:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johannes Thies</dc:creator>
				<category><![CDATA[1.FC Köln]]></category>
		<category><![CDATA[1.FC Kaiserslautern]]></category>
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		<description><![CDATA[Als Allererstes: es ist ganz und gar und völligst egal, gegen wen der 1.FC Köln spielt. Es mag gegen Borussia Dortmund oder Bayern München sein, oder aber gegen den Tabellenletzten der 2. Bundesliga, den SSV ...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.megaleague.net/wp-content/uploads/2013/03/Foto-2.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1774" alt="Foto-2" src="http://www.megaleague.net/wp-content/uploads/2013/03/Foto-2-e1364758997635-225x300.jpg" width="225" height="300" /></a>Als Allererstes: es ist ganz und gar und völligst egal, gegen wen der 1.FC Köln spielt. Es mag gegen Borussia Dortmund oder Bayern München sein, oder aber gegen den Tabellenletzten der 2. Bundesliga, den SSV Jane&#8217;s Rainsborough.<br />
Man kommt ins Stadion, um sich am Spiel des Effzeh aufzugeilen, oder auch nicht, oder zumindest um sich die Nervenenden ein bisschen kitzeln zu lassen.</p>
<p>Wie geschehen am Ostersonntag, als 45.600 wiederum nach Müngersdorf pilgerten, um eine kleine Reise durch das nervöse Zentrum zu unternehmen und in der 87. Minute einen Hineinrutscher von Daniel Royer zu bejubeln. (Der übrigens in den letzten Wochen kaum eine Rolle gespielt hat.)</p>
<p>Nur ein kleines bisschen durfte man vor dem Osterfeiertag auf einen Patzer des FCK auf dem Sandhaufen hoffen, und nach dem frühen 0:1 der Pfälzer in der Kurpfalz galt der Blick tatsächlich recht selten der Express-Ergebnisse auf den Anzeigetafeln.<br />
Irgendwann kam es aber doch, das unerwartete 1:1 aus dem Hardtwaldstadion, entsprechend umjubelt in den Reihen der rot und weißen Fans, nur um wenige Zeit später den Ausgleich der Oberpfälzer hinnehmen zu müssen.</p>
<p>Wie doof kann man sein, denken sich 45.400 plus vielleicht 200 Gäste, da führt man durch einen Kopfballhammer des kanadischen Fußballgotts, hat eigentlich alles im Griff und noch einen Elfer obendrauf, die Konkurrenz lässt Federn und wir kriegen es mal wieder nicht hin.</p>
<p>Kriegen wir aber doch, und das ist ein schweres Argument für den oft als konzeptlos verurteilten Fußballlehrer Holger Stanislawski und seine vielleicht nicht immer berauschend aufspielende 11 plus Ergänzungsspieler. Was wir hier, rund um den 27. Spieltag der Saison 2012/13 erleben ist wohl eine echte &#8220;Stanislawski-Situation&#8221;. Der findet sowas geil, zu jagen und irgendwann zu erlegen und durch die Einwechslung von Royer sind wir jetzt tatsächlich vorbei am FCK. Mit einem Remis am Freitag können wir sehr gut leben, im allerschlimmsten Falle würde uns sogar eine Niederlage nicht völlig aus der Bahn werfen.<br />
Damit durfte zu Jahresbeginn wohl wirklich niemand rechnen.</p>
<p>Da ist es fast schon egal, dass ich mal wieder eine Karte nahezu verschenkt habe, an zwei eher undankbare Besucher aus Göttingen, die normalerweise zum BVB auf die Südtribüne gehen. Dazu noch einen Sitzplatzkarte für €25 gekauft und in der Summe drei Menschen ziemlich glücklich gemacht und um 15:15 oder so wieder gaaaaaaanz genau gewusst, warum ich mir die Quälerei seit nunmehr 27 Jahren antue und ab und zu richtig geil finde.</p>
<p>Scheiß Kaiserslautern, es wird Zeit, das Trauma richtig abzuhaken. COME ON EFFZEHEHEEEEEE!!!!!</p>
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		<title>Lautern auf den Fersen. SG Dynamo Dresden &#8211; 1.FC Köln (0-2)</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Mar 2013 21:35:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alex Krämer</dc:creator>
				<category><![CDATA[1.FC Köln]]></category>
		<category><![CDATA[2.Bundesliga]]></category>
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		<description><![CDATA[Ja dürfen wir denn jetzt schon über Aufstieg reden ? Ist das wirklich ein Thema was uns Effzeh-Fans denn beschäftigen darf ?
Ich glaube wir befinden uns im Moment in solch einer emotionalen Grauzone, wo keiner ...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ja dürfen wir denn jetzt schon über Aufstieg reden ? Ist das wirklich ein Thema was uns Effzeh-Fans denn beschäftigen darf ?<br />
Ich glaube wir befinden uns im Moment in solch einer emotionalen Grauzone, wo keiner weiß ob Fisch oder Fleisch.<br />
13 Spiele ohne Niederlage ist natürlich auch eine Ansage, solch eine Serie mußt Du erstmal bringen und um ehrlich zu sein, weiß ich schon gar nicht mehr wie sich eine Niederlage anfühlt. Die durfte ich damals in Aalen leider hautnah miterleben. So ist nunmal das Leben eines Geissbock-Fans.</p>
<p><a href="http://www.megaleague.net/wp-content/uploads/2012/11/Foto1-e1353781622355.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-1679" alt="Foto" src="http://www.megaleague.net/wp-content/uploads/2012/11/Foto1-e1353781622355-150x150.jpg" width="150" height="150" /></a></p>
<p>Schauen wir nun aber mal auf die aktuelle Sachlage. Nachdem der FCK Sonntag Mittag mit einem 3:0 gegen die Schanzer vorgelegt hat, Bunjaku seine Sturnflaute ad acta legte, war das Polster wieder auf 4 Punkte angestiegen. Ein Dreier muß also her in Dresden um oben dranzubleiben. 3 Punkte bei einer der heimstärksten Mannschaften der kompletten 2.ten Liga, ob machbar oder nicht, das stand komplett in den Sternen.</p>
<p>Der Effzeh begann sehr gut. Man ging sehr früh auf den ballführenden Mann der Dresdner und spielte ein Pressing, welches schon in des Gegners Hälfte begann. Man merkt, daß die Mannschaft im Moment voller Selbstvertrauen steckt. Ich geh davon aus, das Stani mit dem Pressing ein frühes Tor erzwingen wollte, um den Schwarz-Gelben einen frühen Zahn zu ziehen.<br />
Leider schafften wir es nicht wirklich, uns eine 100%ige Torchance zu erarbeiten. Das Übergewicht war sichtbar und spürbar, nur der zählbare Erfolg blieb komplett aus. Außer eine Halbchance durch Brecko war doch relativ wenig vor dem Kasten von Kirsten geboten.</p>
<p>Dresden war die ersten 25 Minuten komplett eingeschüchtert. Man spürte das Korsett der Relegation oder gar des Abstiegs, welches ihnen das Atmen schwerer machte.<br />
Aber es kam halt wie es immer kommen mußte. Aus dem sogenannten Nichts war Sie da. Die 100% Torchance für die SG Dynamo. Horn mit der ersten Parade und Maroh mit Kopfabwehr sichterten uns hinten die Null, brachte aber die Heimmannschaft so langsam auf Touren. Man merkte, daß Torchancen auch gegen den Effzeh erarbeitbar sind.<br />
Komischerweise, oder sagen wir dann doch empirisch bewiesen, spielt die Birne eine wohl entscheidene Rolle was das Fußball spielen betrifft. Fehlpass um Fehlpass schlich sich beim Effzeh ein, und Dynamo war dem 1:0 näher als wir das waren.</p>
<p>Doch auch hier merkte man, daß die Dresdener in 25 Spielen gerade mal 24 Tore gemacht haben. Definitiv zu wenig, und dann doch auch ein Garant für den Tabellenplatz.</p>
<p>Folgerichtig ging es mit einem 0:0 zum Pausentee. Ich war mir noch nicht sicher, was ich denn über das Spiel bisher denken sollte. Auf der einen Seite waren die ersten 25 Minuten sehr vielversprechend, auf der anderen Seite hatten wir dann doch etwas Glück, nicht in Rückstand geraten zu sein. Aber ich denke auch, daß uns hierunser Tabellenplatz zu gute kam. Steht man mal oben, dann kommste relativ unbeschadet durch solch Situationen.</p>
<p>2te Halbzeit und die Hoffnung auf einen Dreier. Stani muß die richtigen Worte gefunden haben, denn wir spielten zwar nicht mehr das ganz krasse Pressing, wie in Halbzeit eins. Nein, es war wie eine kontrollierte Mischung aus Defensive und Offensive. Um es vielleicht einfacher auszudrücken, wir hatten die SG nun komplett unter Kontrolle. Dresden hatte in der zweiten Halbzeit nur eine wirkliche Chance, macht Ford das Ding aber, dann wird es vielleicht doch wieder eng für den Effzeh. Aber, es blieb nunmal beim Null zu Null.</p>
<p>Das Übergewicht im Mittelfeld und das Selbstbewusstsein, was bei den Jungs mit dem Geissbock auf dem Herzen deutlich sichtbar war, brachte schlußendlich dann auch Chancen mit sich. Das erste dicke Ding versemmelte Leuchturm Maierhofer relativ frei vor dem Kasten von Kirsten. Sah meiner Meinung etwas lustlos aus, wie sich der Hühne in der Box anstellte. Aber naja, es war ja noch nicht aller Tage Abend.</p>
<p>Köln hatte danach dann ein bis zwei kleinere Chancen, welche aber nicht genutzt werden konnten, eher Strobl sich im Mittelfeld wirklich gut durchsetzte und Ujah schön in Szene setzen konnte. Unser Musterstürmer netzte dann unwiderstehlich zum 1:0 ein. Verdient würde ich sagen.<br />
Wir waren den Dresdenern nun komplett überlegen. Spiel 14 sollte nun auch nach Hause gefahren werden und wir spielten nun eine überlegte Kugel in, besser gesagt, durch unsere Reihen.</p>
<p>So war es dann Eichner der eine schöne Flanke nach innen schlug, Ujah mit Drehung erst beim Gegenspieler stecken blieb, dann aber mit viel Fortune die Kugel wieder bekam und zum 2:0 traf. Da war er wieder unser Torgarant. Leider ist er nur eine Leihe, aber im Moment hilft er uns sehr, vielleicht doch noch irgendwie ein Wörtchen um den Aufstieg mitzureden.</p>
<p>Da nur noch 10 Minuten auf der Uhr übrig waren, passierte natürlich auch nicht mehr wirklich was. Wir spielten das Ding nach Hause und haben den Anschluß an die roten Teufel tatsächlich gehalten. Der Showdown am 5.4. rückt näher und näher. Freitag abend, Fritz-Walter-Stadion, wir in Lautern. Das wird ein heißes Ding. Aber langsam, liebe Kölner Seele. Vorher gibt es noch das Spiel an Ostersonntag gegen Rainsboro. Darauf freu ich mich besonders, werd ich doch mit Johannes im Stadion sein.</p>
<p>3 Punkte in Dresden. Das muß man auch erstmal schaffen. Ich bin glücklich. Der Montag und die Woche gerettet. Jetzt erstmal eine Woche Pause, dank Länderspiel. Aber heiß bin ich innerlich natürlich schon wieder auf Fussball mit meinem geliebten Effzeh.</p>
<p>Egal wo die Reise hingeht am Ende der Saison. Egal ob Platz 3 oder 4, egal ob Aufstieg oder Verbleib. Es macht doch Spaß, Fan dieses verrückten Vereins zu sein.</p>
<p>Es gibt nur eine Devise: JA Du bist mein Verein, wirst es immer sein. Erster Fussballclub Köln !!</p>
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		<title>We don&#8217;t need no water&#8230; &#8211; 1.FC Köln vs. SC Paderborn 07</title>
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		<pubDate>Wed, 13 Mar 2013 20:53:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MM</dc:creator>
				<category><![CDATA[1.FC Köln]]></category>
		<category><![CDATA[1.FC Kaiserslautern]]></category>
		<category><![CDATA[Adam Matuschyk]]></category>
		<category><![CDATA[Anthony Ujah]]></category>
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		<category><![CDATA[Holger Stanislawski]]></category>
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		<description><![CDATA[&#8230; let the Paderburner burn!
In Anlehnung an die Bloodhound Gang lief die Email-technische Vorbereitung auf das Spiel am vergangenen Samstag unter dem Motto &#8216;Burn, Paderburn&#8217;.
Ich verfolge das Spiel nicht wie sonst von der Südtribüne sondern ...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.megaleague.net/wp-content/uploads/2011/01/ersterFCKoeln.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1000" alt="ersterFCKoeln" src="http://www.megaleague.net/wp-content/uploads/2011/01/ersterFCKoeln-150x150.jpg" width="150" height="150" /></a>&#8230; let the Paderburner burn!</p>
<p>In Anlehnung an die Bloodhound Gang lief die Email-technische Vorbereitung auf das Spiel am vergangenen Samstag unter dem Motto &#8216;Burn, Paderburn&#8217;.</p>
<p>Ich verfolge das Spiel nicht wie sonst von der Südtribüne sondern vom Oberrang Ost. Es geht zwar nichts über Stehplätze, aber man kommt auch nicht umhin, die viel bessere Übersicht über Spielfeld und Stadion zu genießen. Ein- oder zweimal glaube ich tatsächlich, eine falsche Abseitsentscheidung erkennen zu können. Die Vereinsbrille wird aber natürlich auch auf dem Oberrang nicht abgesetzt &#8211; teilweise lässt es sich sogar noch schöner aufregen, da man wutentbrannt aufspringen kann. Am Samstag besteht aber selten die Veranlassung dazu: Es geht zwar verhalten los, aber bis auf die Doppelchance des SCP Mitte der ersten Hälfte lässt der FC nichts anbrennen. In dieser Szene zeigt der Timo Horn übrigens wieder einmal, was für eine großartige Lösung der FC mit ihm (teilweise vielleicht sogar aus der Not heraus geboren?) gefunden hat. Überhaupt steht die Defensive, wie schon seit Wochen, sehr gut. Dass der FC seit Anfang November nicht mehr verloren hat, ist vor allen Dingen der Tatsache zu verdanken, dass es, zumindest in der 2. Liga, ziemlich schwer geworden ist, ein Tor gegen Köln zu erzielen. Nachdem die erste halbe Stunde also relativ ereignislos verläuft, entflammt nach 29 Minuten die Stimmung im Stadion erstmals so richtig, als Matuschyk einen schnellen Gegenstoß nach Balleroberung in der eigenen Hälfte in die Mitte des Tores abschließt. Dieses Feuer lässt in der zweiten Hälfte dann weder die Mannschaft noch die Fans noch einmal wirklich los. Der FC hätte eigentlich schon früh für klare Verhältnisse sorgen können. Im Gegensatz zu den Spielen in den letzten Wochen werden aber an diesem Tag noch zwei der vielen Chancen genutzt, und am Ende steht der höchste Saisonsieg nach einer starken Leistung der gesamten Mannschaft. Insbesondere für Ujah freuen mich seine beiden Tore. Ihm wurde zwar glücklicherweise noch keine Kriese angedichtet, aber aufgrund der Art und Weise, wie er eigentlich seit seinem ersten Spiel in Köln kämpft und ackert, ist ihm dieser Doppelpack ganz besonders zu gönnen. Spätestens nach dem 2-0 brauchen sich die 42000(!) Zuschauer mit der Stimmung im Müngersdorfer Stadion nicht vor selbiger zum Beispiel im Westfalenstadion oder im Frankfurter Waldstadion zu verstecken. Die Hütte brennt &#8211; im positivsten Sinne. Damit sich auch wieder alle diejenigen, die keine (Selbst-)Ironie verstehen, bestätigt fühlen können, wird am Ende auch wieder das Lied vom Europapokal gesungen. Lieber neutraler Beobachter: Es handelt sich dabei nicht um Größenwahn oder Realitätsverlust &#8211; in Köln sieht man einfach so selten  derart überlegene und sichere Siege, dass man sich dann auch mal ausgelassen freuen möchte und darf!</p>
<p>Bleibt die Frage, was ich nun von den letzten neun Spieltagen der Saison noch erwarte. An dieser Stelle schrieb ich im <a href="http://www.megaleague.net/2012/10/titel-sc-paderborn-07-vs-1-fc-koln-1-2/">Bericht zum Hinspiel</a> noch über Erwartung an die neue FC-Truppe: &#8216;Man erwartet nichts in Richtung Aufstiegsplätze.&#8217; Über diese Situation war ich im Verlauf der Saison sogar recht froh &#8211; gegen eine Saison ohne Auf- oder Abstiegsstress hatte und habe ich prinzipiell zur Abwechslung eigentlich nichts einzuwenden. Außerdem hatte ich die Hoffnung, dass durch den völligen Umbruch tatsächlich mal so etwas wie ein Neuanfang glücken könnte, für den ich durchaus das eine oder andere Extrajahr in der 2. Liga in Kauf genommen hätte. Nun steht der FC aber plötzlich nur noch einen Punkt hinter dem Relegationsplatz. Und ich wäre kein FC-Fan, wenn der Funke nicht schon längst übergesprungen wäre und ich nicht festgestellt hätte, dass der FC in den kommenden zwei Spielen (in Dresden und daheim gegen Regensburg) gegen Abstiegskandidaten die Möglichkeit hat, den Druck auf Kaiserslautern zu erhöhen, bevor es dann in der Pfalz zum direkten Duell kommt. In der Winterpause schien das Getöse, das im Verein um das &#8216;neue&#8217; Ziel 3. Platz veranstaltet wurde, noch recht unrealistisch, zumal die ersten beiden Spiele gegen Aue und Cottbus eher zum Abgewöhnen waren. Nun flammt aber tatsächlich eine gar nicht mehr so unrealistische Hoffnung auf, da der FC in den vergangenen Wochen sogar richtig ordentlich spielt. Man mag gar nicht daran denken, wo der FC stehen könnte, wenn in Spielen wie zu Hause gegen Sandhausen, Kaiserslautern oder Braunschweig ein Vorsprung kurz vor Schluss nicht abgegeben worden wäre. Oder wenn in Sandhausen und in Cottbus jeweils kurz vor Schluss ein schlechtes Spiel durch die Verwertung einer sehr guten Chance veredelt worden wäre, ganz zu schweigen von der Großzahl an Chancen, die vergangen Woche in Frankfurt nur zu einem Punkt reichte&#8230;</p>
<p>Vielleicht ist es aber gut so wie es ist. Mit dem bisherigen Saisonverlauf schwelte die Hoffnung auf den direkten Wiederaufstieg, wenn überhaupt nur heimlich vor sich hin. Wer weiß, welche Teile der Mannschaft nun schon längst von Stadtanzünder &amp; Co verheizt worden wären, hätte von Anfang an ein realistischer Anspruch auf einen der ersten drei Plätze bestanden.</p>
<p>In diesem Sinne also: &#8216;We don&#8217;t need no water!&#8217;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Warum eigentlich 1899? FSV Frankfurt vs. 1.FC Köln (1-1)</title>
		<link>http://www.megaleague.net/2013/03/1746/</link>
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		<pubDate>Tue, 05 Mar 2013 14:31:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ST</dc:creator>
				<category><![CDATA[1.FC Köln]]></category>
		<category><![CDATA[Adam Matuschyk]]></category>
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		<description><![CDATA[11.02 Uhr Abfahrt in Mainz.
In der Fussballregion Rhein/Main gibt es 3 Vereine, die gemessen an Fanunterstuetzung das Sagen haben. Der FSV Frankfurt ist die Nr. 4 der Region, klar vor ehemaligem Dorfverein Wehen-Taunusstein und sportlich ...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.megaleague.net/wp-content/uploads/2010/07/DSC00349.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-362" alt="Köln 2" src="http://www.megaleague.net/wp-content/uploads/2010/07/DSC00349-300x225.jpg" width="300" height="225" /></a>11.02 Uhr Abfahrt in Mainz.<br />
In der Fussballregion Rhein/Main gibt es 3 Vereine, die gemessen an Fanunterstuetzung das Sagen haben. Der FSV Frankfurt ist die Nr. 4 der Region, klar vor ehemaligem Dorfverein Wehen-Taunusstein und sportlich auch schon laenger vor den OFC Kickers. Ein Derby mit der Eintracht gibt es nicht, die hat schon im letzten Jahr verlauten lassen, dass ihr der FSV egal ist und man lieber Richtung Mainz, am liebsten aber Richtung Offenbach schimpft. Andere Hassgegner gibt es auch nicht, ein beliebter, aber auch etwas unspektakulaerer Verein.</p>
<p style="text-align: justify;">In der S-Bahn wartet das erste Bier, andere Fans trifft man nur am Bahnhof auf dem Weg Richtung Duesseldorf. Die S-Bahn faehrt an der Commerzbank Arena vorbei. SV Wehen-Wiesbaden haette sicher wieder hier gespielt um ein paar mehr Logen an fussballinteressierte Industrielle zu verkaufen. Dann waeren aber sicher noch mehr als die bereits angekuendigten 4.500 Koelner gen Frankfurt gefahren. Zum Glueck spielt Ronny Koenig mittlerweile in Aue und gegen die haben wir schon gewonnen.</p>
<p style="text-align: justify;">Erster echter Fankontakt erfolgt in der Konsti. Eine Gruppe FC-Fans die Stimmung machen begleitet von Polizeischutz. Von FSV Anhaengern fehlt jede Spur. Naechste Station alter Schlagbaum in Bornheim Mitte, Heimat des FSV. Die Bernemer ein echter Stadtteilverein, auf jeden Fall aus einem der nettesten Stadteile in Frankfurt. Der erste FSV Fan zieht sich am Nachbartisch ein Bierchen rein, auch wenn der Wirt eine Eintracht Fahne plus Schal aufgehangen hat. &#8220;Eintracht zurueck in Liga 1 endlich wieder zu Hause&#8221;. Eintracht und FSV schliessen sich in Frankfurt nicht aus. Auf jeden Fall ist die Eintracht ein Vorbild fuer den FC. Die spielen ja vielleicht schon naechstes Jahr Schaempions-League. Wirt ueberlegt bereits beim naechsten Spiel ein Faesschen Koelsch zu holen, da sich doch der ein oder andere Koelner in die Kneipe verlaufen hat. Das frisch gezapfte Pils mundet auch so hervorragend.</p>
<p style="text-align: justify;">Weiter geht es zu Fuss durch ein paar Wohnstrassen ins Stadion am Bornheimer Hang, mittlerweile Volksbank Stadion. Laufbahn musste weichen, trotzdem hat das Stadion seinen Charme nicht verloren. Auf beiden Seiten hinterm Tor nur Stehplaetze, dazu zwei schmucke Tribuenen. Im Hintergrund eine Schnellstrasse und ein paar Wohnbloecke, die Sonne kommt raus. Jetzt nur noch ein Dreier so sieht der perfekte Sonntag aus.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Spiel beginnt wie so oft beim FC auswaerts. FSV wartet ab, FC macht das Spiel und kommt sogar gelegentlich zu Torchancen. Im Stadion hoert man nur die 4.500 Koelner, bei 10.400 Zuschauern kein Wunder. Besonderes Augenmerk liegt auf Bruno Nascimento, mal wieder ein brasilianischer Verteidiger. Am Anfang gleich ein Fehlpass, doch spaetestens als Ex-Wolf Joensson durch ist zeigt Bruno seine Staerke und klaert mit sehenswerter Graetsche. Das ganze erfolgt in der zweiten Halbzeit noch zweimal, von Bruno werden wir noch mehr hoeren und hoffentlich auch sehen. Doch jetzt ist erstmal Halbzeit.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch wenn die Schlange am Wuerstchenstand lang ist lohnt sich das Anstehen. Bier in Literbechern fuer 7 EUR sind natuerlich schon ausverkauft als wir dran sind, aber noch eine Halbe plus leckere rote Wurst bekommen. Gerade zurueck auf dem Stehplatz hat nun auch der FC begriffen, dass es hier was zu holen gibt. Es folgt ein 45 minuetiger Sturmlauf mit mehreren 100%igen Chancen, die Ujah und der Major klaeglich vergeben. Es kommt wie es immer kommt beim FC: ein Entlastungsangriff der verunsicherten Frankfurter, Matuschyk ungestuem und schon gibt es einen Elfer 1-0! Der FC der Hinrunde haette nun nervoes attakiert und waere schliesslich ohne Punkte heimgefahren. Der FC der Rueckrunde macht aber noch ein Ding und nimmt zumindest nen Punkt mit. Clemens mit einer &#8220;mehr Flanke als Torschuss&#8221;. Mayerhofer mal wieder oder diesmal zum Glueck einen Schritt zu langsam und ploetzlich ist das Ding drin. Das Stadion bebt zum ersten Mal diesen Nachmittag.</p>
<p style="text-align: justify;">Kurz danach ist Schluss und man verlaesst dieses Spiel mit gemischten Gefuehlen. Da war mehr drin. Kann gut sein, dass es naechstes Jahr nochmal hierhin geht. Zum Abschluss der Tour geht es noch ins Soelzer, Bernemer Traditionslokal. Am Nachbartisch wird ein Bembel und Frankfurter Schnitzel bestellt. Auf dem Weg zum Klo muss man sich von ein paar aelteren FSVlern Sprueche anhoeren: &#8220;Mit diesem Grossen im Sturm kommt ihr aber nicht in die 1. Liga.&#8221; Aber wollen wir das ueberhaupt? Nach einem solchen Nachmittag muss man sich fragen, ob ein Jahr zweite Liga nicht weitere schoene Auswaertsspiele in Karlsruhe, Hoffenheim oder vielleicht sogar Heidenheim mit sich bringen kann.</p>
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		<title>Aufstieg, ja oder ja?! 1.FC Köln vs. 1.FC Union Berlin (2-0)</title>
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		<pubDate>Sun, 24 Feb 2013 16:20:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johannes Thies</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Rund um den hoch souveränen 2-0 Sieg des 1.FC Köln gegen die Eisernen aus Berlin-Köpenick gibt es in der Domstadt selbstredend nur ein einziges Thema:
Soll/ Kann/ Darf/ Muss der FC in dieser Saison aufsteigen, bzw. ...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.megaleague.net/wp-content/uploads/2013/02/Foto.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1739" alt="Foto" src="http://www.megaleague.net/wp-content/uploads/2013/02/Foto-300x225.jpg" width="300" height="225" /></a>Rund um den hoch souveränen 2-0 Sieg des 1.FC Köln gegen die Eisernen aus Berlin-Köpenick gibt es in der Domstadt selbstredend nur ein einziges Thema:<br />
Soll/ Kann/ Darf/ Muss der FC in dieser Saison aufsteigen, bzw. darf man darüber sprechen, davon träumen und darf man es überhaupt noch wagen, diesen 1.FC Köln zu kritisieren?</p>
<p>Angeblich steckt die Stadt einmal mehr voller bösartiger Kritiker, die Holger Stanislawskis &#8220;Jungs&#8221; das hart erarbeitete Recht auf die Bundesliga kaputt reden wollen.<br />
Dabei ist die Truppe rund um Käptn. Miso Brecko (den mein Bruder gestern bereits als &#8220;zuweilen genial&#8221; bezeichnete), Mastermind Matze Lehmann und Kevin &#8220;Fußballgott&#8221; McKenna seit Anfang November ungeschlagen und steht im neuen Jahr hinten so sicher wie der FC Bayern.<br />
10 Punkte aus vier Spielen in 2013 sprechen jetzt eine hoch deutliche Sprache, und die Zweitligatabelle weist den FC zumindest bis Montag-Abend als echten Verfolger des FCK aus der Pfalz aus.</p>
<p>Wie kann man es sich da unterstehen, die Relegations-Ambitionen der Geißböcke noch anzuzweifeln?!<br />
Sicher ist, dass der gestrige Auftritt gegen den FCU mächtig souverän und sicher herausgespielt wurde, er hätte auch um ein bis zwei Tore höher ausfallen können, während die Gäste aus der Wuhlheide in meiner (leicht vernebelten) Erinnerung kaum eine nennenswerte Torchance hatten.</p>
<p>Der oft gescholtene Matthias Lehmann präsentierte sich einsatzfreudig und mit ein paar durchaus ansehnlichen Zuspielen, sowie dem sehr schön getretenen Freekick auf den Kopf des kanadischen Fußballgotts. Selbst zu diesem frühen Zeitpunkt hätte es bereits 1-0 stehen können. Im weiteren Verlauf des Spiels zeigten dann sogar Abwehrboss Dominik Maroh sowie der Hüne aus Österreich technische Finesse vor dem Tor. Maierhofer (dessen Körpergröße wohl so ziemlich jeder auf den Zentimeter genau kennt) mit Erfolg, Maroh nur knapp leider nicht.</p>
<p>Unterm Strich bleibt festzuhalten, dass der FC extrem &#8220;gut steht&#8221; und eins der besseren Teams dieser Liga gestern nach Belieben beherrschte. Das war solider, leidenschaftlich vorgetragener Kampffußball, den sich wohl niemand ungerne anschaut.<br />
Verbleibt die Frage, ob das evtl. gar die oft nicht zu erkennende Spielidee des Holger Stanislawski ist und sich da nach 22 Spieltagen eine aggressiv-dominante Truppe gebildet hat, die man wirklich gerne anfeuert. (Was gestern übrigens 42.000 minus 3.000 Unioner auch lautstark taten.)</p>
<p>Allerdings, hört hört, ist auch der ziemlich zusammengerumpelte 1-0 Sieg gegen 10 Paulianer gerade mal 6 Tage her. Was sich die fast identische Mannschaft da an Fehlpässen, Ungenauigkeiten und Schlampereien vor dem Tor leistete, gehört nun leider auch zu dieser Saison 12/13. Nach dem Pauli-Spiel musste man sich für den Dreier ja fast schon schämen, so fürchterlich stümperhaft und uneingespielt gingen die selben Maierhofer, Lehmann &amp; Co dort zu Werke.</p>
<p>Keine Frage, sollte der FCK am Montag bei der Hertha verlieren, ist der Aufstiegskampf um den 1.FC Köln zu ergänzen und nicht wenige FC-Fans singen jetzt schon wieder etwas lauter und schauen sich das <a href="http://www.fc-koeln.de/profis/spielplan/" target="_blank">Restprogramm</a> entsprechend genauer an. Vielleicht kommt jetzt auch Stanis Fußballerinstinkt hervor, er könnte der Typ sein, der so eine Situation zu schätzen und auszunutzen vermag. Lautern könnte sehr wohl nervös werden.</p>
<p>Und ebenso wenig ist es eine Frage, dass es &#8211; im Fall der Fälle &#8211; besser wäre, mit dieser Truppe nächste Saison die Mission Klassenerhalt anzugehen, statt mit wiederum extrem reduziertem Budget die Mission Aufstieg.<br />
Vor der Saison hatte ich einen frommen Wunsch: der 1.FC Köln möge mit einer identifikationsfähigen Mannschaft identifizierbar guten Fußball spielen, bzw. das zumindest mal wieder lernen.<br />
Das mit dem indentifizierbar guten Fußball war nur in Ansätzen so und selbst gestern fiel einmal mehr auf, wie ordentlich der Ball durch die Berliner Reihen lief. Es schien wieder mal besser zu sein als beim eigenen Verein.<br />
Vielleicht bin ich auch nur überkritisch, vielleicht habe ich auch zu viele Gerümpel-Kicks des FC mitansehen müssen.</p>
<p>So oder so bin ich noch unentschieden, ob Holger Stanislawski über eine echte Spielidee verfügt, mit der man in der Bundesliga vielleicht für ansatzweise so viel Furore sorgen könnte wie dieser Tage Armin Vehs Eintracht. (Oder zumindest nicht einmal mehr völlig überfordert wieder aus eben dieser Bundesliga herauskatapultiert würde)<br />
So oder so bin ich aber ebenso entschieden, mit dieser Stani-Elf in die Jagd auf den FCK einzusteigen und werde in den nächsten Tagen sicherlich desöfteren mal <a href="http://www.kicker.de/news/fussball/2bundesliga/spieltag/2-bundesliga/2012-13/spieltag.html" target="_blank">Tabelle</a> und <a href="http://www.fc-koeln.de/profis/spielplan/" target="_blank">Restprogramm</a> der &#8220;Zwoten&#8221; unter die Lupe nehmen.</p>
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		<title>Was ein Spastenspiel. FC St. Pauli &#8211; 1.FC Köln (0-1)</title>
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		<pubDate>Wed, 20 Feb 2013 21:33:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alex Krämer</dc:creator>
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Kaum lässt der FCK Federn auf Platz 3, steht die Kölner Presse parat und wägt und übernächstes Jahr schon wieder in der Champions League. Gut, so einfach und schnell wird das wohl in meinem Leben ...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.megaleague.net/2013/02/2-liga-du-bist-so-hasslich-1-fc-koln-erzgebirge-aue-2-1/schwalbe/" rel="attachment wp-att-1726"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-1726" alt="schwalbe" src="http://www.megaleague.net/wp-content/uploads/2013/02/schwalbe-150x150.jpg" width="150" height="150" /></a></p>
<p>Kaum lässt der FCK Federn auf Platz 3, steht die Kölner Presse parat und wägt und übernächstes Jahr schon wieder in der Champions League. Gut, so einfach und schnell wird das wohl in meinem Leben nicht mehr klappen, aber tatsächlich war die Chance groß bei einem Sieg auf Platz 5 in der Tabelle zu springen. 6 Punkte wären es dann noch auf den Relegationsplatz, und mein heimlicher Traum im Mai, die TSG aus Hoffenheim in die 2.te Liga zu schiessen.</p>
<p>Träume sind zwar wirklich was schönes, aber wenn ich ehrlich zu mir selbst bin hat diese Mannschaft natürlich so garnix in Liga eins zu suchen.</p>
<p>In meinem neuen Effzeh-Wohnzimmer in Berlin, der Schwalbe, war ich also angekommen. Noch ordentlich früh, um ein schönes frisch Kölsch zu trinken, mich auf das Spiel einzustimmen. Und kaum war die Kiste angepfiffen, wurde es eng für die Hansestädter. Freistoß für meinen Effzeh aus sehr gefährlicher Position und Clemens hatte mal wieder einer seiner Momente, und nagelte die Kugel genau neben den Pfosten zum 1:0 in die Maschen.</p>
<p>Besser hätte das Spiel nicht beginnen können, obwohl ich ja schon des öfteren geschrieben habe, daß ich nicht wirklich ein Freund von frühen Toren bin, was sich ja auch gegen Aue mal wieder bestätigt hatte. Aber egal, neues Spiel neues Glück, und es entwickelte sich ein irgendwie doch rassiges und interessantes Spiel, was leider auch geprägt war durch Abspielfehler, ungenaue Pässe und durch den harten Kampf.</p>
<p>Glücklicherweise haben die Hamburger dieses Jahr nicht die Durchschlagskraft nach Vorne. Denn unsere Hintermannschaft stand in der ersten Halbzeit nicht immer wirklich sattelfest. McKenna und Maroh hatten doch ab ganz schön mit den Stoßstürmern zu kämpfen, doch eine wirklich 100% Chance kam dann nicht zustande für den FC St. Pauli. Da das Spiel zusehend im Laufe der ersten 45 Minuten verflachte, mußte schon eine Ampelkarte für Aufregung im weiten Rund des Millertors herhalten. Kollege Thorandt wusste sich nicht mehr anders zu helfen, als den an sich vorbeisprintenden Royer mal ordentlich von den Beinen zu holen. Konsequent zog Gräfe zunächst Geld und natürlich hinterher direkt das rote Kärtchen.</p>
<p>Tja .. gegen 10 Mann. Auch das ist eigentlich eine Sache die ich nicht wirklich mag an meinem Effzeh. Spiele gegen 10 Mann haben wir in den gefühlt letzten 10 Jahren nicht wirklich dominant bestritten, da wir irgendwie nie die spielerische Klasse hatten, ein vernünftiges Überzahlspiel aufzuziehen.</p>
<p>So machte der Hausherr auch ordentlich Druck nach der Pause, ohne aber wieder wirklich gefährlich zu werden. Auch Herr Ebbers schafft es nicht wirklich Präsenz vorne im Zentrum zu erzeugen. Zum Glück für denn Effzeh, denn die Tatsache, daß wir wirklich einige 100% Chancen hatten das Ergebnis auf 2:0, 3:0 oder gar 4:0 zu schrauben, wirklich unfähig war die Kugel über die Linie zu zimmern, Ja meine lieben Leser, das grenzte schon an Slapstick !! Ein Mitschauer in der Schwalbe brachte es dann wirklich auf den Punkt: Was ein Spastenspiel !!</p>
<p>So stand hinten die Null, Vorne die Eins und 6 Punkte nach oben. Der Express und wir träumen von der Relegation gegne Hoffenheim und wir müssen Samstag gegen die Eisernen nachlegen. Ich bin gespannt auf die nächsten Wochen, ob Stanis Bart weiter wachsen darf, oder ob die Matte bald ab ist.</p>
<p>in diesem Sinne .. ein rot weisses: COME ON EFFZEH !!</p>
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		<title>2.Liga, Du bist so hässlich. 1.FC Köln &#8211; Erzgebirge Aue (2-1)</title>
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		<pubDate>Sun, 03 Feb 2013 14:45:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alex Krämer</dc:creator>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem die erste Liga schon seit zwei Wochen in Ihrem Spielbetrieb ist, zieht endlich auch der Effzeh nach der Winterpause nach. Heimspiel gegen Aue aus dem Erzgebirge, die uns im Hinspiel einen herben Dämpfer erteilt haben und wir endgültig den Saisonstart vergeigten. Nunja, Winterpause vorbei und ich vor meinem ersten &#8220;Heimspiel&#8221; in der Schwalbe in Berlin. Alle Köln Spiele werden hier gezeigt, und vorab, ich wurde nicht enttäuscht. Rot un Wiess war hier angesagt, Kölsch inklusive.</p>
<p><a href="http://www.megaleague.net/2013/02/2-liga-du-bist-so-hasslich-1-fc-koln-erzgebirge-aue-2-1/schwalbe/" rel="attachment wp-att-1726"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-1726" alt="schwalbe" src="http://www.megaleague.net/wp-content/uploads/2013/02/schwalbe-150x150.jpg" width="150" height="150" /></a></p>
<p>Kaum in der Schwalbe angekommen gabs auch schon den ersten Jubel. Frei nach der Devise Eckball, Kopfball, Tor war es Dominik Maroh der unsren Effzeh früh in Führung brachte.  Ich bin kein Freund von frühen Toren, eher von den ganz späten, aber dazu später dann noch mehr. Eine frühe Führung birgt immer die Gefahr, daß man von der Kopfseite sich einfach schon zu sicher fühlt, denn wenn das Spiel schon so beginnt, dann klappt der Rest schon von ganz alleine.</p>
<p>Dies hätte auch wirklich so passieren könnten, wäre eine der 2-3 Riesen Chancen in den nächsten 20 Minuten im Netz gelandet. Drückend überlegen war der Effzeh. Aue konnte sich nicht wirklich aus der eigenen Hälfte befreien und demnach war das 2:0 eigentlich nur noch eine Frage der Zeit.</p>
<p>Tja, aber der Effzeh wäre einfach nicht der Effzeh, als daß auf einmal ein Schalter umgelegt wird und man den Spielbetrieb irgendwie auf Halten bringt. Die Folge war 70 Minuten lang nix. Ich konnte mich an keine weitere Chance mehr erinnern, die irgendwie einigermaßen Torgefahr für den gegnerischen Kasten hervor gebracht hätte.</p>
<p>Durch das eigene Nichtwollen wird natürlich ein bis dahin mehr als schwacher Gegner stark gemacht. Und so kam Aue immer besser ins Spiel und der Effzeh war nicht mehr wirklich in der Lage auch nur irgendwelche Akzente zu setzen. In Halbzeit Zwei wurde dies nicht wirklich besser, nein eher sogar noch schlechter. Dementsprechend war auch die Stimmung in der Schwalbe. Unruhe machte sich breit und alle waren sich irgendwie einig, daß der Ausgleich nur noch eine Frage der Zeit ist.</p>
<p>Ich mein, der Fussball schreibt immer seine Geschichten, doch manchmal glaube ich, daß der Effzeh sehr häufig davon Gebrauch macht. Okay, Aue machte den Ausgleich, zu dem Zeitpunkt irgendwie verdient, doch wieso, bitte wieso Pezzoni ? Typisch Köln ! Jeder andere hätte doch die Bude machen können, aber Nein, es muß natürlich Pezzoni sein, um uns zu zeigen, schaut her, kaum bin ich weg vom Effzeh kann ich auf einmal wieder vernünftig gegen den Ball treten.</p>
<p>Die Gesichter in kleinen Rund sprachen Bände. Wie ersteigert wurde das Gegentor hingenommen, und die Kommentare vom TV bzgl &#8220;Run auf Platz 3&#8243; wurde hämisch kommentiert. Eigentlich war das Spiel jetzt auch durch. Jeder hatte sich mit dem 1:1 schon abgefunden, eher dachte ich noch das wir noch ne Kiste fangen.</p>
<p>Ujah und Maierhofer waren komplett aus dem Spiel genommen und behinderten sich beim letzen hohen Abschlag in die Hälfte von Aue noch selbst. Mit einem Raunen wurde die Aktion wahrgenommen. Was folgte war ein Sonntagsschuss von Clemens, was die Schwalbe in ein Tollhaus verwandelte.</p>
<p>Das Ding war drin und alles, aber auch alles war vergessen. 2:1 und ich hatte mein spätes Tor. Ach wie herrlich dreckig und emotional kannst Du sein. Vor allem in der Gemeinschaft !<br />
Wir hatten Dusel, Glück und weiß der Geier noch alles. Aber das war in dem Moment egal. Wir haben drei Punkte, nach denen keine Sau mehr fragt. Sie stehen auf unsrem Konto und wir greifen tatsächlich wieder an auf Platz 3. Es wird spannend und bleibt spannend und wir mit im Boot.</p>
<p>Tristesse zweite Liga, Du hast uns wieder. Es ist zwar hässlich, aber auch hässlich kann schön sein und wird gebraucht um zu überleben.</p>
<p>in diesem Sinne:<br />
Come on Effzeh</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<item>
		<title>Provinz sei Dank. SV Sandhausen &#8211; 1.FC Köln (0:0)</title>
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		<pubDate>Sun, 16 Dec 2012 09:38:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alex Krämer</dc:creator>
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Nach dem hochemotioinalen 2:2 gegen den Herbstmeister aus Braunschweig ging es jetzt final vor der Winterpause ins Badische zum Club aus Sandhausen.
Da die Spielstätte praktisch vor meiner Haustür ist, war ein Besuch mehr oder weniger ...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.megaleague.net/wp-content/uploads/2012/12/20121216-103652.jpg"><img class="alignnone size-full" alt="20121216-103652.jpg" src="http://www.megaleague.net/wp-content/uploads/2012/12/20121216-103652.jpg" /></a></p>
<p>Nach dem hochemotioinalen 2:2 gegen den Herbstmeister aus Braunschweig ging es jetzt final vor der Winterpause ins Badische zum Club aus Sandhausen.<br />
Da die Spielstätte praktisch vor meiner Haustür ist, war ein Besuch mehr oder weniger Pflicht, auch wenn die Vorzeichen auf ein gutes Spiel ,aufgrund meines Erlebten in Aalen, nicht gerade berauschend waren.</p>
<p>Im Laufe des Nachmittags verdichteten sich dazu noch die Neuigkeiten, dass der Kölner Support heute 90 Minuten komplett ausfallen würde. Ein weiterer Protest gegen das DFB Sicherheitspaket. Zu diesem Punkt möchte und will ich mich gar nicht an dieser Stelle auslassen.</p>
<p>Angekommen in Sandhausen erstrahlte die Stahltribühne unter den Flutlichtmasten und der Regen prasselte hernieder auf das Hardtwaldstadion. Normalerweise sind Gästefans ja in einer Kurve untergebracht, hier aber waren die Sitzplatzgäste auf der gegenüberliegenden Seite. Bisschen komisch, aber es ist ja auch Provinz.</p>
<p>Provinziell war auch die Verpflegungsmeile die aus einem Container bestand. Getränke wurden aus Flaschen in Becher eingeschänkt, so richtig Old School. Voller Vorfreude, 2€ für ein Pils, auf die Ränge, erster Schluck, JESUS Maria. Ich hab schon viel Bier in meinem Leben getrunken, aber das war mit Abstand das schlechteste Bier ever. Egal, der Anpfiff nahte und was sich in den nächsten 90 Minuten abpielte war so schlecht, dass selbst Regen einem vorkam wie die abendliche Sommersonne in Südfrankreich.</p>
<p>Die ganze Sache ist eigentlich relativ schnell erzählt. Wir hatten eigentlich 3 Grosschancen durch Ujah, Clemens und Maroh, hatten aber Pech durch Pfosten, oder es fehlte einfach mal wieder die Cleverness die Kugel über die Linie zu drücken. Glücklicherweise waren die badischen Jungs auch dermaßen schlecht, das es während des Spiels keine wirkliche Chance gab um unseren Keeper zu überlisten. Das einzigste mit dem die Weissen auffiellen war durch Hinfallen, Hinfallen lassen und erneutes Hinfallen. Ich glaub der Spieler Wooden war gefühlte 274 mal auf dem Boden gelegen und war a la Carlos Valderrama dem Krankentransport oft verdächtig nahe.</p>
<p>Es wurde also zu einem recht trostlosen 0:0, an einem trostlosen Abend, in der trostlosen Fussballprovinz. Wir sind nun wirklich mal wieder dort angekommen, wo wir eigentlich gar nicht hin gehören, emotional versteht sich.<br />
Das was sich auf dem Platz im Moment tut, reicht von Kreisliga bishin zu oberem Zweite Liga Niveau. Konstanz ist ein Fremdwort für die Kicker mit dem Geissbock auf der Brust und innerlich ist das Verlangen nach vollständiger Konsolidierung noch immer. Was sich die Herren Brecko und Lehmann auf derart wichtigen Positionen immer wieder erlauben enzt schon fast an Arbeitsverweigerung. Ich kann mich nur immer wieder wiederholen, mir ist schon klar warum ein Herr Lehmann unter Armin Veh wenige Spiele gemacht hat. Aber der Buddy Status zu Stani scheint dies alles mehr als zu übertünchen.</p>
<p>Wir werden sehen wie das alles weitergeht, was uns der Pokal am Mittwoch bringt. Meine Erinnerung kann gar nicht soweit zurückgehen, als das ich eine Niederlage der Kölner vor mir habe. Von daher mit Sicherheit ein gutes Pflaster, das Neckarstadion. Vielleicht ist das wichtige Spiel vor der Brust auch der Grund für die Nichtleistung am Freitag. Das Ganze grenzt ja schon fast an Bundesliga &#8211; ChampionsLeague Rhythmus, nur das es halt biedere zweite Liga ist.</p>
<p>Was solls, egal was kommt, wir stehen hinter Dir. 1.FC Köln.</p>
<p>come on EFFZEH</p>
<p><a href="http://www.megaleague.net/wp-content/uploads/2012/12/20121216-103628.jpg"><img class="alignnone size-full" alt="20121216-103628.jpg" src="http://www.megaleague.net/wp-content/uploads/2012/12/20121216-103628.jpg" /></a></p>
<p><a href="http://www.megaleague.net/wp-content/uploads/2012/12/20121216-103606.jpg"><img class="alignnone size-full" alt="20121216-103606.jpg" src="http://www.megaleague.net/wp-content/uploads/2012/12/20121216-103606.jpg" /></a></p>
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		<title>Zwei Minuten Fußball reichen schon. 1.FC Köln &#8211; Eintracht Braunschweig (2-2)</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Dec 2012 19:12:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johannes Thies</dc:creator>
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				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.megaleague.net/wp-content/uploads/2012/12/Foto-2-e1355249747315.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1702" title="Foto (2)" src="http://www.megaleague.net/wp-content/uploads/2012/12/Foto-2-e1355249747315-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a>Manchmal lohnt es sich, erst mal eine Nacht zu schlafen, bevor man ein Fußballspiel beschreibt. Im Falle des ungeliebten DSF-Topspiels am Montag Abend zwischen dem 1.FC Köln und des Tabellenführers aus Braunschweig ist das ganz sicher so.</p>
<p>Vor dem Spitzenspiel des 18. Spieltags war zu lesen, dass der Vergleich mit der Braunschweiger Eintracht so etwas wie ein Prüfstein sein würde. Holger Stanislawskis FC hatte zwar aus den letzten elf Pflichtspielen nur eines verloren, doch nur höchst selten spielerischen Glanz verbreiten können. Allerdings zeigte sich die Truppe in den letzten Woche recht kompakt, so dass man diesem neuen FC immerhin mit einem gewissen Respekt begegnet.<br />
Respekt, den auch wir für die Arbeit des Trainers ausdrücken müssen, denn bei allen spielerischen Defiziten steht ganz offensichtlich wieder eine Mannschaft auf dem Platz. Das war ja in den letzten Jahren beileibe nicht immer so und ist zweifelsfrei ein Verdienst des Trainers.</p>
<p>Entsprechend respektvoll traten sich die beiden Kontrahenten dann in den ersten 20 Minuten auch gegenüber, Braunschweig in blau-gelb, der FC in weiß-rot, eine zuletzt beliebte (und attraktive) Trikot-Kombination.<br />
In der Kölner Aufstellung gab es dann auch wieder ein paar Änderungen. Der weiter torlose Mikael Ishak begann offensiv für den verletzten Chihi, über dessen Ausfall viele FC-Fans nicht sonderlich traurig sind.<br />
Ein durchaus bedenkliches Phänomen, dass Fans sich zufrieden über die schwere Verletzung eines eigenen Spielers äußern, doch Chihis oft recht überhastetes Offensivspiel führte auch regelmäßig zur Verärgerung auf den Tribünen.</p>
<p>Vom Offensivspiel war aber auch ohne Chihi gestern erst mal nicht viel zu sehen und schon nach 6 Minuten hätte es eigentlich im Kölner Kasten klingeln müssen. Domi Kumbela offenbarte recht leicht die Geschwindigkeitsdefizite von Fußballgott Kevin McKenna und hätte gegen den zögernden Timo Horn eigentlich treffen müssen.<br />
Besser machte er das dann aber in der 23. Minute, als Maroh ziemlich alt aussah und Horn zumindest nicht perfekt. Es wäre wohl falsch, dem Torhüter eine Mitschuld an diesem Treffer anzulasten, insgesamt sah die Defensive aber nicht so sattelfest aus.<br />
Immerhin weckte dieses neuerliche Gegentor den FC aus seiner Lethargie In der Viertelstunde vor der Pause verlagerte sich das Spiel vor den Braunschweiger Kasten, den Bröker dann in der 26, Minute auch mit einem Pfostenknaller zumindest berührte.</p>
<p>Stanislawskis Pausentee hat dann aber offensichtlich geschmeckt, denn der FC kam wie die Feuerwehr aus der Kabine und konnte durch Clemens&#8217; brachiale Lampe innerhalb von zwei Minuten ausgleichen. Schneefall setzte ein, das Stadion war jetzt richtig da und nach diesem Tor spielte auch nur noch der 1.FC Köln.<br />
Der Tabellenführer aus Braunschweig kam in den 15-20 Minuten danach kräftig ins Schwimmen und eine Kölne Führung wäre nur folgerichtig gewesen.<br />
Doch trotz sehr solider Auftritte von Jajalo und Lehmann im zentralen Mittelfeld fehlt es dem Kölner Spiel in der Spitze leider an Geschmeidigkeit und Präzision. Irgendwie hat man immer das Gefühl, dass der Ball bei den Gegner ruhiger und länger durch die Reihen läuft.<br />
Das Kölner Spiel dieser Tage lebt vom Verve und Einsatz der Spieler oder von Einzelaktionen à la Thomas Bröker, der immer dafür gut ist, eine 1:1-Situation zu Kölner Gunsten zu lösen.</p>
<p>Um die 65. Minute konnten sich die Braunschweiger aus der Umklammerung lösen und erhielten nur zwei Minuten später einen völlig berechtigten, jedoch kläglich ausgeführten Elfmeter zugesprochen. Wieder zeigte sich der Abwehrverbund um Chef Maroh etwas überfordert. So einfach darf es zu solchen Situationen nicht kommen.</p>
<p>Der von Horn gehaltene Schuss ließ aber die Überzeugung wachsen, dass zum Schluss hin doch noch was geht. Was dann in der 88. auch genau so passierte. Bröker hatte mal wieder eine Ecke erkämpft, die von Matuschyk getreten den wuchtigen Kopf von Anthony Ujah fand.<br />
Ich muss sehr lange zurückdenken, um eine ähnliche Jubelexplosion wie nach diesem Tor in meiner Erinnerung zu finden. Diese zwei Minuten nach Ujahs Tor waren endlich mal wieder alles, wofür man sich über Jahre in die Fußballstadien dieser Republik schleppt.<br />
Und selbst wenn der spät hereingestolperte Ausgleich des BTSV alle Seifenblasen umgehend platzen ließ. so bleiben Ujahs 2-1 und die zwei Minuten danach als DIE Erinnerung des Abends stehen.</p>
<p>Um den Aufstieg spielen wird diese Mannschaft (hoffentlich) nicht, dafür fehlt ihnen meines Erachtens ganz einfach die Reife. (Ganz zu schweigen von der Reife, die Bundesliga in der Saison 13/14 dann auch halten zu können.)<br />
Aber trotz seiner spielerischen Mängel ist das der neue FC, auf den wir so lange warten mussten.  Stanislawskis Handschrift lässt sich im Spiel vielleicht nicht so erkennen, in der Psychologie der Mannschaft aber allemal. Sie sind in der Lage, der besten Mannschaft der Liga über weite Strecken die Stirn zu bieten, bzw. recht enge Grenzen aufzuzeigen. Und sie können in der 88. Minute noch einen Ball mit schierem Willen über die Linie drücken und damit tausende von Menschen in Ekstase versetzen.</p>
<p>Das ist eine tolle Sache und da ist mir der späte Ausgleich mit ein wenig Abstand fast schon egal.</p>
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		<title>Zum psychologisch günstigen Zeitpunkt. 1.FC Köln &#8211; FC Ingolstadt (1-0)</title>
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		<pubDate>Sun, 02 Dec 2012 16:12:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johannes Thies</dc:creator>
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Der Audi-Club ist zwar nicht ganz so penetrant wie die Kollegen aus Wolfsburg ...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.megaleague.net/wp-content/uploads/2012/12/Foto.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1692" title="Foto" src="http://www.megaleague.net/wp-content/uploads/2012/12/Foto-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>Ich glaube, man darf es so sagen: der FC Ingolstadt (gegründet 2004) gehört zu den Vereinen, die es nicht braucht in diesem Land.<br />
Der Audi-Club ist zwar nicht ganz so penetrant wie die Kollegen aus Wolfsburg oder Leverkusen, aber nach Fußball fühlt sich dieser Club mal wieder nicht an, ein weiteres mal bleibt die Gästetribüne gähnend leer. &#8220;Sieht eher aus wie ein niederbayrischer Junggesellenabschied&#8221;, meint der Nachbar in der Südkurve.</p>
<p>Fritz Kuckuck wird um die 75. Minute 38.500 Besucher vermelden, was sich nach einer weiteren Fantasiezahl anhört, aber nicht gar so aus dem Ärmel geschüttelt wie die 40.000, die gegen Bochum angeblich da waren.</p>
<p>Aufgrund der hohen körperlichen Belastung durch die englische Woche nahm &#8220;Stani&#8221; dann doch wieder ein paar Änderungen in der Aufstellung vor. Eichner war plötzlich wieder im Team, genauso wie Strobl und Bigalke (für Matuschyk und Jajalo) und auch endlich wieder Bröker, der nun kein Rücken mehr hat.<br />
Ausgenommen von diesen körperlichen Belastungen sind lediglich Chihi und der ewige Lehmann, und natürlich auch die kanadische Eiche, die jetzt nur noch mit McKenna Fußballgott begrüßt wird.</p>
<p>Die ersten 12 Minuten und 12 Sekunden verstrichen pflichgemäß ohne Ultra-Support, was dazu beitrug, dass man sich besser unterhalten und auch besser auf das höchst mäßige Spielgeschehen konzentrieren konnte. In der 9. Minute konnte sich dann die Ex-Radkappe Caiuby ziemlich widerstandslos durch die Kölner Hintermannschaft tanken und nur einer Glanzparade von Timo Horn war der Fortbestand des 0-0 zu verdanken.<br />
Anschließend verflachte das seichte Spielgeschehen weiter, zum Glück konnten wir problemlos einen Flachmann durch die Stadionsicherheit schmuggeln, mit dem sich der Glühwein für 2,90 den Becher zurechtpimpen ließ.</p>
<p>Der FC des Holger Stanislawski versprüht auch zum Abschluss der Hinrunde wenig spielerisches Flair, es handelt sich hier doch eher um eine kompakte Kämpfertruppe. Die jedoch übernahm nach ca. 15 Minuten recht konsequent das Heft des Handelns, während der FCI um Marvin Matip sich aufs Kontern zu verlegen schien.<br />
Immerhin Thomas Bröker zeigte nach seiner zu langen Verletzungszeit hier und da ein paar Überraschungsmomente, ansonsten hinkt das &#8220;Spiel&#8221; dieses FC weiter den Erwartungen hinterher.</p>
<p>Vor der Pause tauchte erst Caiuby zum zweiten mal gefährlich vor Horn auf, bevor eine passable Strobl-Flanke lang und länger wurde, um schließlich den zweiten Publikumsliebling dieses Herbst 2012 zu finden, Anthony Ujah. Man würde sich wirklich wünschen, dass zwischen dem FC und Mainz 05 im Frühjahr noch mal verhandelt wird. Ujah passt bestens zum FC, gewinnt einen Haufen Zweikämpfe, ist eigentlich immer anspielbar, trifft jetzt doch recht regelmäßig und mag auch den Geißbock, den er beim Torjubel als &#8220;gute Ziege&#8221; bezeichnete. Ich würde mich sehr freuen, wenn er bliebe.</p>
<p>In der zweiten Hälfte spielte der FC das Ding dann kontrolliert runter, von den Schanzern kam garnix mehr, vom FC auch kein bisschen mehr als das absolut Nötigste. Lehmann, der wiederum unscheinbar aber effektiv auftrat, hatte noch mal einen ganz guten Ball auf dem Schlappen. Insgesamt aber roch es nicht mehr richtig nach Tor, und damit darf man dann wohl auch mal zufrieden sein.</p>
<p>Vor 3 Monaten noch wäre der FC wahrscheinlich einem frühen Rückstand hinterhergelaufen und hätte unter Umständen mit viel Glück noch eine Punkteteilung erzwingen können. Das sieht Anfang Dezember deutlich solider aus, wenn auch der Kölner Fußball des Holger Stanislawski nicht gerade zur Verzückung reicht.<br />
Ein solider Kick an einem freundlich hellen Wintersonntag, nicht mehr, aber eben auch nicht weniger. Wenn man als Fußballer auf dem Platz steht, dann könnte es wohl gerne immer so weitergehen.<br />
Vor dem starken Braunschweig brauchen wir uns so nicht zu verstecken, auch in Sandhausen dürften Punkte im Bereich des Möglichen liegen.<br />
Vom Aufstieg spricht zum Glück niemand mehr, von attraktivem Fußball aber auch kaum noch jemand.</p>
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		<title>Kampf, Krampf und Defensive. Hertha BSC &#8211; 1.FC Köln (1-1)</title>
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		<pubDate>Sun, 02 Dec 2012 13:47:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alex Krämer</dc:creator>
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Nach zuletzt zwei Siegen in Folge ging es in der englischen Woche in die Hauptstadt zur Hertha. Die Ausgangslage war eigentlich gar nicht mal schlecht, da wir zwar nicht überragend die Siege gegen Bochum und ...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.megaleague.net/wp-content/uploads/2012/08/IMG_6634.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-1533" title="IMG_6634" src="http://www.megaleague.net/wp-content/uploads/2012/08/IMG_6634-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></p>
<p>Nach zuletzt zwei Siegen in Folge ging es in der englischen Woche in die Hauptstadt zur Hertha. Die Ausgangslage war eigentlich gar nicht mal schlecht, da wir zwar nicht überragend die Siege gegen Bochum und Sechzig geholt hatten, aber immerhin mit Kampf, Krampf und ein wenig Können doch irgendwie die Punkte in die Domstadt brachten.</p>
<p>Nur leider konnte ich mich nicht wirklich an einen Sieg in den letzten Jahren im Olympiastadion erinnern. Letztes Jahr gabs ein 0:3, welches ich live verfolgen durfte und einige Jahre (Im Jahr 2000) davor machte der mittlerweile verstorbene Alex Alves das Tor des Jahres mit einem 50m Schuß direkt vom Anstoßpunkt. Goalie war damals ein gewisser Markus Pröll der eigentlich kein schlechter seiner Zunft war.</p>
<p>Um es vorweg zu nehmen, wir haben mit viel Kampf und einer massiven Defensive relativ glücklich ein 1:1 bei BSC geholt. Spielerisch waren wir diesmal sehr defensiv ausgerichtet, was zur Folge hatte, daß der Effzeh in den 90 Minuten ganze 5 Mal auf die Bude schossen. Eine davon war ein schöner Kopfball von McKenna der in der ersten Halbzeit zum 1:0 führte und eine andere war die 100% Chance in der 80 Minute, die Brecko leider aufgrund seiner technischen Fähigkeiten nicht nutzen konnte.</p>
<p>Der Rest vom Spiel ging eigentlich an die Hertha, wobei auch jene eigentlich nur in der ersten Halbzeit komplett überzeugen konnten. Die zweite Halbzeit war eigentlich so spannend wie ein Becher Magerquark. Sozusagen hätte man in der Halbzeit eigentlich gleich abpfeifen können.</p>
<p>Zu erwähnen ist natürlich noch das Gegentor durch den spielstarken Ronny, der seelenruhig die Linie am Sechzehner hoch marschieren durfte und beim Abschluss auch keinerlei Gegenwehr der Kölner Abwehr verspürte. Da stellte sich mir mal wieder die Frage, wie denn sowas überhaupt einer Profimannschaft passieren kann. Aber nicht nur in Liga Zwei ist sowas möglich, sondern auch einer der Traditionsclubs in der Bundesliga zeigte genau das gleiche Verhalten bei seiner 2:4 Niederlage beim Glubb.</p>
<p>Ich kann nur hoffen, daß wir noch ein weiteres Jahr in Liga Zwei verbleiben um einfach weiter die Konsolidierung der Altlasten voran zu bringen. Was wir teilweise spielerisch auf dem Platz zeigen ist eher Abstiegsreif. Teilweise sind es dann geschickte Einzelleitungen, Standards oder kurze spielerische Momente die uns die Siege bringen.</p>
<p>Was mir einfach immer wieder auffällt ist die Tatsache, daß unser Mittelfeld ein nicht wirklich kreatives ist. Es werden mehr Pässe zur Seite gespielt als Pässe in die Spitze, da das Laufverhalten der Offensivkräfte nicht immer optimal ist. Wenn ich bedenke, daß Bigalke bei seinem ersten Spiel gegen Pauli ein richtig gutes Spiel gemacht hat und seinerher nie mehr an diese Form anknüpfen konnte. Jajalo konnte die letzten Spiele auch nicht konstant zeigen, was er doch eigentlich für ein guter Kicker ist. Mal einige gute Szenen, im Durchschnitt aber dann doch mehr schlecht als Recht.</p>
<p>Auch hier stellt sich die Frage, ob für manche Spieler die Bürde 1.FC Köln dann doch zu groß ist. Medieninteresse, Tradition, Fan-Verhalten usw scheinen manchen wie ein Klotz am Bein, denn bei anderen Vereinen spielen sie dann besser auf, als das sie das im Trikot mit dem Geissbock getan hatten.</p>
<p>Freude machen mir bisher die Jungen Hector und Horn, die für mich eigentlich immer zu den Stärksten in den Spielen gehört haben. Denen ist auch mal ein Fehler zu verzeihen, da hier ein Prozess was Profifussball angeht noch voll im Gange ist. Horn ist in meinen Augen schon so stark, daß er für mich mit zu den besseren Torhütern in der zweiten Liga gehört. Wenn ich dann sowas sehe, zeigt es mir das es durchaus mit den Jungen geht und sie natürlich auch die Art von Spieler verkörpern die man heutzutage im Profifussball braucht.</p>
<p>Wir werden sehen wohin uns die Reise noch führt und was aus dem Effzeh diese Saison noch wird. Mal schauen, was die letzten drei Spiele noch mit sich bringen, welcher Platz in der Tabelle der unsere sein wird.</p>
<p>Eines ist bisher sehr klar. Wir sind im Mittelfeld Tristesse der zweiten Liga angekommen.</p>
<p><span style="color: #ff0000;">Come on EFFZEH</span></p>
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		<title>Die 6-Punkte-Garantie.1.FC Köln &#8211; VfL Bochum (3-1)</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Nov 2012 19:06:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johannes Thies</dc:creator>
				<category><![CDATA[1.FC Köln]]></category>

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		<description><![CDATA[Ligabegegnungen mit dem Verein für Leibesübungen aus Bochum sind eine relativ eindeutige Angelegenheit. Entweder es gibt aus zwei Spielen sechs Punkte; oder man muss sich echte Sorgen um den FC machen.
Sorgen um den FC muss ...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.megaleague.net/wp-content/uploads/2012/11/Foto1.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1679" title="Foto" src="http://www.megaleague.net/wp-content/uploads/2012/11/Foto1-e1353781622355-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a>Ligabegegnungen mit dem Verein für Leibesübungen aus Bochum sind eine relativ eindeutige Angelegenheit. Entweder es gibt aus zwei Spielen sechs Punkte; oder man muss sich echte Sorgen um den FC machen.</p>
<p>Sorgen um den FC muss man sich zunächst also nicht machen, zumindest wenn es um den Erhalt der Zweitklassigkeit in dieser Saison geht. Diese Erkenntnis haben auch die gestrigen 90 Minuten im Kölner Herbstregen bestätigt. Nach oben geht sicher nix in dieser Saison, aber ebenso wenig muss der traumatisierte Fan nach unten schauen. Das oft als Drohkulisse heraufbeschworene Drittligaderby gegen Viktoria bleibt eine Utopie notorischer Apokalyptiker.</p>
<p>Grundsätzlich ist die sportliche Leitung des FC in einer selten komfortablen Situation, trotz des Geldmangels. Erfolgs- und Katastrophenfantasien finden wenig Nahrung, das weiße Ballett wird auch 13/14 in der zweiten Liga zu finden sein. Man könnte sich von Ergebnissen unabhängig also auf die Entwicklung einer Spielidee oder gar einer spielerischen Identität konzentrieren.</p>
<p>Leider muss ich mich aber zu den Schwarzsehern gesellen, denn trotz eines umjubelten 3:1 ist auch nach 15 Spieltagen von dieser Identität nicht zu viel zu sehen. Der gestrige Sieg war zwar selten gefährdet, doch der Gast ausm Pott auch selten harmlos, trotz des hochgejazzten Wunderkinds Leon Goretzka, hinter dem ja angeblich halb Europa her ist. (Das wäre doch übrigens auch mal eine nette Option für Adil Chihi).<br />
Schon früh bekamen die Bochumer von Ujah eingeschenkt (nach feinem Pass von Brecko und einem Selbstmordkommando des VfL-Keepers), den Zahn zog ihnen dann endgültig der Kopfball des Fußballgotts aus Kanada. Danach war das Spiel gelaufen, im Leben war nicht abzusehen, dass der VfL noch mal gefährlich werden könnte.</p>
<p>Und auch wenn es ein Armutszeugnis für eine beachtlicher Reiher Kölner Verteidiger ist, dass Kevin McKenna auch jetzt schon wieder Stamm spielt, so waren die kurz vor der Pause angestimmten McKenna-Sprechchöre für ihn allemal verdient.<br />
Was uns in ungemütlicher Weise aber ein wenig an den Stillstand des 1.FC Köln erinnert. Vielleicht ist es ja auch eine vermessene Erwartung, dass einen die eigene Mannschaft irgendwie zu euphorisieren hätte, aber Holger Stanislawskis FC des November 012 hat da offensichtlich schon wieder andere Prioritäten.<br />
Auch der in St.Pauli weiter als Superheld verehrte Stani hat sich in die wenig inspirierende Welt des Ergebnisfußballs herabgelassen.</p>
<p>Gegen 10 Münchner Löwen hat das ganz gut funktioniert, so wie auch gegen 11 demütig ergebene Bochumer. So richtig froh gestimmt hat mich das nie gefährdete 3:1 von gestern Abend aber trotzdem nicht. Positiv anzumerken ist zwar der kreative Input von Mato Jajalo, der schlicht und ergreifen kicken kann. Und auch der Käptn. auf der rechten Abwehrseite fiel durch hohe Agilität auf, sein Zuspiel zu Ujah vor dem 1-0 kam etwas überraschend, war aber tatsächlich mit Übersicht gespielt.<br />
Selbst der von mir überkritisch gesehene Matze Lehmann war nach Meinung der Umstehenden recht solide.<br />
Jonas Hector zeigte sich verbessert auf der Eichner-Position, auch Matuschyk sollte da weitermachen dürfen, wo er gestern Abend aufgehört hat. Ujah steht nicht nur wegen seines Doppelpacks außerhalb jeder Kritik. Schade, dass er nur ausgeliehen ist. Er hätte das Zeug zum kölschen Publikumsliebling.</p>
<p>Wenigstens ein kleines bisschen mehr spielerische Fantasie wäre trotzdem wünschenswert, eine neue kölsche Fußballidentität, so vielleicht wie die Eintracht in der Bundesliga auftritt. Furchtlos, offensiv, selbstbewusst. Die Chancen sind so gut wie schon lange nicht mehr, viel zu verlieren gibt es in dieser Zweitligasaison ja nun nicht.</p>
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		<title>Tore für Stani &#8211; 60München &#8211; 1.FC Köln (0-2)</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Nov 2012 09:37:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alex Krämer</dc:creator>
				<category><![CDATA[1.FC Köln]]></category>
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		<category><![CDATA[Cologne]]></category>
		<category><![CDATA[Effzeh]]></category>
		<category><![CDATA[Köln]]></category>

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Jaja .. 3 Tage ist nun der Sieg der Kölner in München schon wieder her und der Bericht kommt jetzt erst. Aber als hätte ich es mir schon fast gedacht, waren wir mal wieder ein ...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.megaleague.net/wp-content/uploads/2012/08/IMG_6634.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-1533" title="IMG_6634" src="http://www.megaleague.net/wp-content/uploads/2012/08/IMG_6634-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></p>
<p>Jaja .. 3 Tage ist nun der Sieg der Kölner in München schon wieder her und der Bericht kommt jetzt erst. Aber als hätte ich es mir schon fast gedacht, waren wir mal wieder ein Garant für eine Trainerentlassung. Nachdem Trainer Maurer Samstag noch in Aalen auf der Tribüne saß, war Sonntag dann endgültig Schluß. Sky Sports brachte es auf den Punkt: Eine Niederlage zuviel !</p>
<p>Nun gut, zurück aber zum Freitag und wieso Tore für Stani ? Dazu mehr am Ende des Textes.</p>
<p>Komischerweise hatte ich Freitag schon den ganzen Tag ein richtig gutes Gefühl was das Spiel anging. Auch wenn die Statistik eine andere Vorhersage mit sich brachte, denn wir waren seit knapp 30 Jahren ohne Sieg an der Grünwalder Straße. Okay Okay, Olympiastadion nein Allianz Arena. Anspielzeit war diesmal erstliga tauglich. Los gings diesmal um halb neun, da aufgrund des Einschlafländerspiels an diesem Freitag ausschließlich die zweite Bundesliga ihr Unheil trieb.</p>
<p>Die Aufstellung wurde diesmal von Stank nur minimal verändert. Jajalo bekam diesmal die Chance sich mal wieder von Anfang an zu beweisen. Irgendwann muß doch der 2,5 Mio Mann mal seine Leistung bringen. Ich hatte mir es kaum auf der Couch bequem gemacht, klingelte es schon in der Kiste bei den Sechzigern. Eine Ecke segelte seelenruhig in der Sechzehner und der völlig vernachlässigte McKenna köpfte mustergültig ein. Warum alle Spieler dann wie von der Tarantel gestochen auf Stank zurannten, dieses Geheimnis lüftete sich erst nach dem Spiel.</p>
<p>Was diesmal extremst auffiel war die Tatsache, daß der Effzeh diesmal aus einer sehr geordneten Abwehr das Spiel kontrollierte. Die Sechziger kamen zu keiner wirklich hochkarätigen Chance. Weder in Halbzeit eins noch in der zweite Hälfte. Da auch der Effzeh nicht mehr wirklich viel in die Offensive investierte, war das Spiel auf einem übersichtlichen Niveau. Auch die Gelb-rote Karte für den Sechziger Makos in der 38. Minute änderte nichts an dem offensiven Spiel meines Clubs. Es vermittelte den Eindruck das diesmal die Null stehen musste.</p>
<p>Mal wieder gegen Zehn Mann, wie schon eine Woche zuvor gegen die Zebras. Schon als Bankrotterklärung gesehen war dieses Spiel über 70 Minuten gegen zehn Mann eher eine Zumutung als das es Spaß macht das Geschehen zu verfolgen. Glücklicherweise waren wir diesmal schon mit einem Tor in Front, so daß wir mehr oder weniger nicht das Spiel machen musste und uns eher auf die Null hinten konzentrierten.</p>
<p>Auch die zweite Hälfte brachte biedere Magerkost auf den Platz. Wir wollten nicht und die Löwen konnten nicht. Das einzigste was uns wirklich gefährlich wurde waren die Standards die in der Sechzehner segelten. Gefühlte Zwanzig waren es. Aber McKenna und Co räumten hinten alles ab was auch nur durch die Box segelte.</p>
<p>In der 75 Minute war das Ding dann für uns gegessen. Jajalo spielte einen halbhohen Pass aus der Hälfte des Effzehs und bediente Chili Mustergerecht, der aus der eigenen Hälfte startete um der hoch stehenden Abseitsfalle zu entgehen. Alleine auf Kiraly zulaufend musste der gute nur noch die Kugel einschieben und das Spiel war gegessen.</p>
<p>Da war er also der Sieg. Nicht wirklich schön, aber er war da. Immerhin punkteten wir bei einem der Aufstiegsaspiranten, wie auch schon in Paderborn und gegen Lautern. Irgendwie haben wir wohl nur Probleme mit den Kleinen, denn die kommen erstmal über Kampf und nicht über das Spielerische.</p>
<p>Will ich diesmal großartig was über die spielerische Leistung der Mannschaft schreiben ? Vielleicht ein paar wenige Worte. Wir spielen mal wieder wie eine SinusKurve. Mal gut mal schlecht und die einzige Konstante ist bisher die Besetzung auf dem Trainerstuhl.</p>
<p>Achja, da war doch noch was. Trainerstuhl und Tore für Stani. Die komplette Mannschaft lief nach beiden Treffern direkt auf Stani zu, herzte und umarmte Ihn. Beeindruckend war das für mich schon.  Im interview bei Sky lüftete er dann sein Geheimnis. Der Tod seines Schwiegervaters war der Grund für den mannschaftlichen Kollektivjubel. Irgendwie muß ich sagen, zeigt mir das auch das die Jungs sich anscheinend schon richtig gut verstehen und Stani schon ne richtig geile Type ist.</p>
<p>Ich kann nur eines hoffen, daß er es schafft aus dem Effzeh wieder das zu machen was wir mal waren. Denn in einem sind wir uns alle klar. Stani passt zu uns wie die Faust aufs Auge. Freitag das nächste Spiel gegen Bochum. Fünf Kisten gegen Sandhausen sprechen eine deutliche Sprache. Das wir ein enges Ding, aber es darf nichts anderes als einen Sieg geben.</p>
<p><span style="color: #ff0000;">COME ON EFFZEH</span></p>
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		<title>Stanislawskis Bankrotterklärung. 1.FC Köln vs. MSV Duisburg (0-0)</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Nov 2012 01:40:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johannes Thies</dc:creator>
				<category><![CDATA[1.FC Köln]]></category>

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		<description><![CDATA[Nein, schwierig ist es wirklich nicht, heute in den Kanon der FC-Hassprediger einzusteigen. Mein Freund meinte zwar, dass wir uns nicht an dem gellenden Pfeifkonzert der 39.900 beteiligen sollten, doch ehrlich gesagt hatten die Leute ...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.megaleague.net/wp-content/uploads/2012/11/Foto.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1663" title="Foto" src="http://www.megaleague.net/wp-content/uploads/2012/11/Foto-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>Nein, schwierig ist es wirklich nicht, heute in den Kanon der FC-Hassprediger einzusteigen. Mein Freund meinte zwar, dass wir uns nicht an dem gellenden Pfeifkonzert der 39.900 beteiligen sollten, doch ehrlich gesagt hatten die Leute gestern nach Schlusspfiff jedes Recht zu pfeifen.</p>
<p>0-0 gegen den Tabellenletzten aus Meiderich, 70 Minuten gegen 10 Mann, dabei so gut wie keine echte Torchance herausgespielt. Kurz vor Ende segelte der Ball zwar zwei mal kurz hintereinander gegen das gegenüberliegende Aluminium, doch auch diese Aktionen entsprangen wieder mal eher dem Zufall.<br />
Fast hätte es ja auch noch im Kölner Kasten geklingelt, bei einem der ganz seltenen Gegenstöße der Runjaic-Truppe. Und in unseren schwarzen FC-Seelen haben wir uns in diesem Moment den Todesstoss fast schon wieder gewünscht. Auf dass uns bitte jemand erledigen möge.</p>
<p>Denn die in weiß aufgelaufene Würfeltruppe von Holger Stanislawski lieferte bestensfalls einen weiteren Offenbarungseid. Mit der Startaufstellung gingen die Ratlosigkeiten mal wieder los. Eichner, Strobl, Wimmer und Royer raus, dafür McKenna in der IV, Hector als linker Verteidiger, Matuschyk neben dem ewigen Lehmann, Bigalke zentral offensiv, flankiert von Clemens und Chihi.</p>
<p>Das Ergebnis dieser Chaos-Rotation lässt sich dann auch Woche für Woche auf dem Rasen ablesen. Die &#8220;Mannschaft&#8221; flattert unsicher umher, es mangelt völligst an Organisation und Kreativität im Mittelfeld. Man wird den Eindruck nicht los, dass die Spieler nicht die geringste Idee haben, was sie mit dem Ball anfangen sollen.<br />
Natürlich ist es kein Vergnügen, gegen 10 Mann anzurennen, die ohne ihren Abwehrchef keine andere Wahl haben, als sich bedingungslos hinten reinzustellen und auf einen Lucky Punch zu spekulieren. Würde ich als MSV Dusiburg ganz sicher auch nicht anders machen, eine völlig legitime Taktik.</p>
<p>Die den einfallslosen 1.FC Köln ganz und gar überforderte. Wenn man es sehr kritisch sehen möchte, dann hatte der FC in den drei Spielen in Worms, Aalen und gestern abend eigentlich keine echte Torchance. Trainerdarling Matthias Lehmann darf aber ungestört und unmotiviert weitermachen. Immerhin wurde er dann gestern Abend in der vorerst letzten Verzweiflungsaktion Stanislawskis mal ausgetauscht. Nun sollte es der sonst komplett abgeschriebene Jajalo richten, Royer und Przybylko kamen ebenfalls dazu. Auch ihnen fiel ebenso wenig ein.</p>
<p>Natürlich muss man einer Mannschaft, gerade einer so jungen, die Zeit der Reifung zusprechen. Doch in den vergangenen Wochen scheint es, dass Holger Stanislawski zunehmend den Faden verliert. Eine Spielidee ist immer weniger zu erkennen, die ständigen Wechselspielchen lassen nicht mal die Ahnung von Automatismen aufkommen, es wirkt alles zufällig und beliebig.<br />
Und wenn es schon gegen den harmlosen und dezimierten MSV nicht klappt, wie soll das erst in Berlin enden?</p>
<p>13 Spiele dieser Saison sind nun gespielt, zum Glück verbietet die Tabellensituation jegliches Aufstiegsgeschwafel schon im Ansatz. Ganz ohne den Blick nach unten sollte man aber wohl auch nicht leben, eine traurige Erkenntnis, denn immerhin ist dieses doch die Zweite Liga. Mit so ruhmreichen Clubs wie dem SV Sandhausen, dem VfR Aalen oder dem FC Ingolstadt.<br />
Glücklicherweise scheint man im Verein weiterhin die Politik der ruhigen Hand zu fahren. Noch ist es um den Trainer ziemlich ruhig, aber man darf wohl sagen, dass Holger Stanislawski mit der Mannschaftsentwicklung in eine kritische Phase geschlittert ist.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Kompetenz im Schrott &#8211; VfR Aalen &#8211; 1.FC Köln (2-0)</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Nov 2012 20:32:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alex Krämer</dc:creator>
				<category><![CDATA[1.FC Köln]]></category>
		<category><![CDATA[2.Bundesliga]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesliga]]></category>
		<category><![CDATA[Cologne]]></category>
		<category><![CDATA[Effzeh]]></category>
		<category><![CDATA[Köln]]></category>
		<category><![CDATA[Soccer]]></category>

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		<description><![CDATA[Aalen, genau Aalen, wir sind tatsächlich in der 2ten Liga angekommen. Nix mehr von wegen Derby gegen Gladbach, oder bei den großen Bayern .. Nein, die Reise am heutigen Sonntag ging auf die Ostalb.

Die Ausgangslage ...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Aalen, genau Aalen, wir sind tatsächlich in der 2ten Liga angekommen. Nix mehr von wegen Derby gegen Gladbach, oder bei den großen Bayern .. Nein, die Reise am heutigen Sonntag ging auf die Ostalb.</p>
<p><a href="http://www.megaleague.net/wp-content/uploads/2012/11/IMG_20121104_131049.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-1652" title="IMG_20121104_131049" src="http://www.megaleague.net/wp-content/uploads/2012/11/IMG_20121104_131049-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></p>
<p>Die Ausgangslage war gar nicht mal schlecht. Seit nunmehr 5 Spielen nicht mehr verloren, im Pokal eine Runde weiter und dem starken FCK ein klasse 3:3 abgekämpft. Gut, der Pokalsieg war mehr schlecht als recht, nein wir sind ehrlich, das war ein grausamer Kick und normalerweise hätten wir raus müssen. Hätte, wenn und aber zählt hier aber nicht.</p>
<p>So fuhren wir Sonntag morgen auf die Ostalb, mal wieder Stadionluft schnuppern und einfach das Effzeh Gefühl wieder live erleben. Glücklicherweise hatte es Petrus gut mit uns gemeint, und die Sonne zeigte sich tatsächlich über die komplette Spielzeit. Leider war das wirklich komplett das einzigste an diesem Sonntag was für den Effzeh strahlte.</p>
<p>Von Beginn an zeigte sich Aalen als das fittere, agilere und kämpferische Team. Es wurde um jeden Fall gefighted und der Ex-Kölner Hasenhüttl hat es treffend nach der Partie angesprochen, &#8220;Auch wenn Du am Anfang nur kämpfst, irgendwann kommt dann auch noch Fussball dazu&#8221;.</p>
<p>Dabei muß ich ehrlich zugeben, daß die ersten 20 Minuten auch gar nicht so schlecht von Kölner Seite waren und wir eine einigermaßen große Chance durch Utah hatten. Der aber platzierte seinen Schuß von der 16ener Kante eher mittag, was für den Schlussmann der Aalener kein Problem darstellte.</p>
<p>Ich hab mich im ersten Drittel der Saison mit Kritik eher zurückgehalten, aber damit ist jetzt erstmal Schluß.</p>
<p><a href="http://www.megaleague.net/wp-content/uploads/2012/11/IMG_20121104_132330.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-1649" title="IMG_20121104_132330" src="http://www.megaleague.net/wp-content/uploads/2012/11/IMG_20121104_132330-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></p>
<p>Dass wir ein junges Team haben steht außer Frage. Der Aufstieg war oder wäre für mich die grösste Überraschung der Saison und für mich eher ein Wunder. Um ehrlich zu sein, ging ich auch in die Saison mit der Vorstellung, daß wir mit den ersten drei Plätzen eh nix zu tun haben. Was hier teilweise von gestandenen Profis geleistet wird, übersteigt meine Vorstellungskraft dermaßen ins Negative, das ich es mit Worten kaum beschreiben kann. Ich begrüsse die Konsolidierung des Teams in vollen Zügen, nur hätte man sie auch konsequent durchziehen müssen. Die für mich mitterlweile wichtigsten Positionen einer Elf sind die Aussenverteidiger, und jene dümpeln schon die halbe Saison vor sich hin und haben teilweise nicht mal 2Liga Niveau.</p>
<p>So auch das 1:0 … viel zu leicht konnte sich der Aussenstürmer gegen 2 Spieler durchsetzen und den Ball in die Mitte bringen. Maroh hatte dann leicht Pech und verlängerte die Kugel beim Zweikampf mit Cidimar dermaßen unglücklich, daß Dausch den Ball vom 11er Punkt in den Winkel setze.</p>
<p><a href="http://www.megaleague.net/wp-content/uploads/2012/11/IMG_20121104_132340.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-1646" title="IMG_20121104_132340" src="http://www.megaleague.net/wp-content/uploads/2012/11/IMG_20121104_132340-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></p>
<p>Der mal wieder mit Abstand beste Kölner namens Horn hatte so gar keine Chance das Tor zu verhindern. Leider kam dann vom Effzeh in der ersten Halbzeit nichts mehr. Ujah war komplett auf sich alleine gestellt und hatte keinerlei brauchbare Anspiele mehr bekommen. Hier zeigt sich auch schon das nächste Problem, daß eigentlich Stani schon seit längerer Zeit auffallen müsste. Es fehlt einfach im Mittelfeld ein kreativer Kopf. Im Spiel nach Vorne klafft eine riesige Lücke im Mittelfeld, da alle Angriffe eigentlich immer über die Aussen gehen, welche von Chihi oder Clemens mehr schlecht als recht gespielt werden.</p>
<p>Brecko und Eichner sind nicht gerade die modernen Unterstützer für die Aussenspieler, eher die Sorte Stumpf und ohne Durchschlagskraft.</p>
<p>Die grösste Enttäuschung meiner Augen war aber mal wieder der Liebling des Trainers, Herr Lehmann. Mir ist schon klar, wieso der gute Mann unter Armin Veh eigentlich nur die erste paar Spiele gemacht hat. Vom erfahrenen Kicker kommt einfach gar nix, null, nada. Ausser Alibi-Pässe ist einfach nichts geboten und es ist wie beim VW Käfer. Er Spielt und Spielt und Spielt und Spielt.</p>
<p>Die zweite Halbzeit war eine Farce. An Harmlosigkeit waren wir nicht zu überbieten. Okay, da war eine Chance von Eichner, aber bitte, ist das bzw. kann das unser Anspruch sein, daß wir wirklich gar keine Torchancen herausspielen ? Spielerisch ist einfach tote Hose. Bigalke kam diesmal gar nicht mehr und der Rooney Nordkoreas, also bitte, der Junge ist dermaßen verunsichert daß er nicht mal mehr einen Pass zum Nebenmann spielen kann.</p>
<p>So kams dann natürlich auch wie es kommen musste, als Cidimar in der 78 Minute völlig alleine das 2:0 einnickte.</p>
<p>Ein Rainsboro reloaded gab es diesmal nicht. Wie denn auch, bei solch einem biederen und ohne Spielsystem agierenden Fussball, den die 11 Profispieler den knapp 1800 mitgereisten Fans zeigte.</p>
<p>Der Schlusspfiff war wie eine Erlösung. Kompetenz im Schrott .. ja, das passte. Kompetenz hatten wir mit dem Schrott den wir spielten, und das nicht zu knapp. Ich hoffe nur eines, Stani muß sehen was die letzten Spiele gegen Rainsboro, Worms und Aalen ablief. Nämlich gar nix, und das kann man den überbezahlten Kickern einfach nicht durchgehen lassen. Wenn ich dann heute noch lese, daß die Spieler mit Video Analyse &#8220;gedemütigt&#8221; werden, dann denk ich mir, sorry, aber das ist in meinen Augen nicht wirklich pädagogisch wertvoll.</p>
<p>Auch während des Schreibens der Zeilen merke ich immer noch wie sehr mich diese Niederlage ankotzt. Aber immer und immer wieder werden wir von unsren Musterprofis ins Boxhorn gejagt mit immer schlechteren Leistungen. Und wie es einfach auch sein muß kommt am Freitag Duisburg was mit Sicherheit ein Tanz auf Messers Schneide wird.</p>
<p>In diesem Sinne: <strong><span style="color: #ff0000;">Come on EFFZEH</span></strong></p>
<p><a href="http://www.megaleague.net/wp-content/uploads/2012/11/IMG_20121104_141129.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-1655" title="IMG_20121104_141129" src="http://www.megaleague.net/wp-content/uploads/2012/11/IMG_20121104_141129-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a> <a href="http://www.megaleague.net/wp-content/uploads/2012/11/IMG_20121104_151431.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-1653" title="IMG_20121104_151431" src="http://www.megaleague.net/wp-content/uploads/2012/11/IMG_20121104_151431-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a> <a href="http://www.megaleague.net/wp-content/uploads/2012/11/IMG_20121104_152206.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-1650" title="IMG_20121104_152206" src="http://www.megaleague.net/wp-content/uploads/2012/11/IMG_20121104_152206-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></p>
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		<title>F(U)CK! &#8211; 1.FC Köln vs. 1.FC Kaiserslautern (3-3)</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Oct 2012 09:15:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johannes Thies</dc:creator>
				<category><![CDATA[1.FC Köln]]></category>
		<category><![CDATA[1.FC Kaiserslautern]]></category>
		<category><![CDATA[Adil Chihi]]></category>
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		<category><![CDATA[FC]]></category>
		<category><![CDATA[FCK]]></category>
		<category><![CDATA[Holger Stanislawski]]></category>
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		<category><![CDATA[Mohammad Idrissou]]></category>
		<category><![CDATA[Timo Horn]]></category>
		<category><![CDATA[VfR Aalen]]></category>
		<category><![CDATA[Wormatia Worms]]></category>

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		<description><![CDATA[Drei Tage nach einem Fußballspiel braucht man nicht mehr kommen und einen Spielbericht aufzuschreiben. Den kann man ganz gut bei anderen nachlesen, der kicker beispielsweise weiß von einem Spektakel zu berichten, dass einen einzelnen Sieger ...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.megaleague.net/wp-content/uploads/2010/07/DSC00349.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-362" title="Köln 2" src="http://www.megaleague.net/wp-content/uploads/2010/07/DSC00349-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>Drei Tage nach einem Fußballspiel braucht man nicht mehr kommen und einen Spielbericht aufzuschreiben. Den kann man ganz gut bei anderen nachlesen, der <a href="http://www.kicker.de/news/fussball/2bundesliga/spieltag/2-bundesliga/2012-13/11/1441436/spielbericht_1-fc-koeln-16_1-fc-kaiserslautern-37.html" target="_blank">kicker beispielsweise weiß von einem Spektakel zu berichten</a>, dass einen einzelnen Sieger nicht verdient gehabt hätte.</p>
<p>Nun, von der Südtribüne aus wird man das sicherlich anderes beurteilen, zumal gegen den FCK ein jeder Sieg immer verdient ist, alleine weil es sich um diesen rheinlandpfälzischen Staatsverein handelt, dem so ziemlich jede Saison irgendwelche Steuerschulden gestundet werden.<br />
Immerhin reichten beim Mitabsteiger aus Kaiserslautern die liquiden Mittel im Sommer allemal, um gestandene Bundesligaspieler wie Albert Bunjaku und Alexander Baumjohann zu verpflichten. Oder eben Mo Idrissou, der so gerne Champions League spielen würde, nun aber in der Zweiten Liga ran muss und dort regelmäßig trifft. In der 88. Minuten des Freitagabendspiels war es dann auch schon Saisontor Nummer 7.</p>
<p>Von Idrissou mag man nun halten was man will, zumindest aber zu Saisonbeginn trifft er in Serie. €400.000 soll er gekostet haben, so viel wie auch Chong Tese, plus Gehalt natürlich, in Lautern können sie das finanziell anscheinend mühelos darstellen. Bei seinen beiden Ausgleichstoren zum 2:2 und 3:3 konnte man auch von der gegenüberliegenden Seite gut erkennen, dass Idrissou sein Handwerk und Zweitliga-IVs wie z.B. Dominik Maroh sicher beherrscht.</p>
<p>Überhaupt wirkte die Spielanlage des Tabellendritten etwas reifer als die der Stanislawski-Elf. Die 15 Minuten nach der Pause (und vor dem 2:2) kontrollierte eindeutig der FCK, der zumindest nach meinem Gefühl deutlich mehr Ballsicherheit im Passspiel demonstrierte. Im Kölner Mittelfeld fehlt mir auch Ende Oktober noch ein Taktgeber mit Übersicht, die Aktionen wirken zwar dynamisch, aber oft auch etwas ungestüm.<br />
Immerhin sorgte die Dreierreihe Chihi-Clemens-Royer nicht nur für ordentlich Dampf, sondern auch für zwei sehenswerte Tore. Insbesondere Royer machte sein wohl bestes Spiel im weißen Ballett. Lautern wirkte hinten recht anfällig, umso mehr ist zu bereuen, dass es der FC nicht schaffte, nach dem 3:2 einen Todesstoss zu setzen.</p>
<p>Leider muss man in diesem Spiel auch den sonst so souveränen Timo Horn mit in die Kritik einbeziehen. Kurz vor dem späten Ausgleich schlug der junge Kölner Keeper gleich zwei mal hintereinander den Ball lang und direkt zurück zum FCK. Eine sehr ungünstige Art der Spieleröffnung, denn in beiden Fällen kam der FC trotz gewonnenen Balls schnell wieder unter Druck und kassierte dann ja auch zügig das 3:3.<br />
Ich weiß nicht, wer für diese taktische Marschroute verantwortlich zeichnet, man sollte sich jedoch schnell etwas anderes überlegen.</p>
<p>44.601 Zuschauer vermeldete die Fa. Kuckuck-Logistik Mitte der zweiten Hälfte und 42.000 von ihnen wussten nach Abpfiff wahrscheinlich nicht so recht, was sie von dem Ergebnis nun halten sollten. Kräftig Nerven hatte es mal wieder gekostet, vor allem die 13 Minuten zwischen Royers 3:2 und Idrissous 3:3.<br />
Vor dem Spiel war mal wieder &#8211; typisch kölsch &#8211; rumgelabert worden, dass es mit einem Sieg nur noch 5 Punkte auf Lautern seien.<br />
Kompletter Bullshit in meinen Augen. Mit dem Aufstieg wird der FC in dieser Saison nichts zu tun haben. Lautern und vor allem die Hertha wirken reifer und gefestigter und haben wahrscheinlich auch mehr spielerische Klasse auf dem Feld. Und dann gibt es auch noch Braunschweig, die auch nicht nach einem bald zu erwartenden Einbruch aussehen.</p>
<p>Für den FC geht nach oben und unten nix und ich finde des sogar gut. Wir schwimmen mittendrin und in der Folge ziemlich frei. Die Mannschaft kann sich auf ihr eigenes Spiel konzentrieren, wachsen und reifen und vor allem endlich mal wieder Mut und Herz zeigen. Das hat sie trotz aller einzelnen Mängel am Freitag getan und alleine aus diesem Grund kann man mit dem 3:3 gegen Lautern sehr zufrieden sein und sich auf die anstehenden Aufgaben in Worms und Aalen freuen.</p>
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